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27.10.2008
Uli Hobeck für weitere zwei Jahre Präsident der German Meetings
01.09.2008
DKB-CUP-Finale in Berlin
19.08.2008
Leichtathlet aus der Lausitz auf vierten Platz
29.07.2008 Deutsche
Topathleten für Peking gerüstet
11.06.2008 Das 19. Internationale
Lausitzer Leichtathletik-Meeting war einmal mehr von guten Leistungen
gekennzeichnet.
09.06.2008 DKB-CUP: 2008 zum dritten Mal in Cottbus
08.06.2008 Erste Athleten in Cottbus eingetroffen
06.06.2008 Bulgariens Top-Sprinterin Ivet Lalova
04.06.2008 Meetingdirektor präsentiert
erstklassige Felder
04.06.2008 Hallenweltmeisterin über 60 m startet in
Cottbus zum German Meeting
03.06.2008 Läufer kommen in Fahrt
02.06.2008 Stab bricht, doch Danny Ecker behält Nerven
26.05.2008 Gute Saisoneinstiege für viele deutsche
Leichtathleten
23.05.2008 German Meeting in Cottbus
19.05.2008 Otto, Ecker und Co. jagen sich am 11. Juni
beim German Meeting in Cottbus
25.04.2008 Leichtathleten als Models
15.04.2008 Cottbus wieder beim DKB-Cup dabei
29.10.2007 Bilanz der German Meetings positiv
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27.10.2008
Uli Hobeck für weitere zwei Jahre Präsident der German Meetings
Bei ihrer turnusmäßigen Jahresversammlung
(24./25.10) in Königs Wusterhausen wurde Uli Hobeck (61) als
Präsident der German Meetings einstimmig wieder gewählt. Die
Mitgliederversammlung, zu der 23 internationale
Leichtathletik-Meetings in ganz Deutschland gehören, berief Ralf
Hirsch (52/Dessau), Marc Osenberg (39/Leverkusen) und Thomas Neubert
(44/Hof) neu ins Präsidium. Die langjährigen Präsidiumsmitglieder
und verdienstvollen Meetingdirektoren Ludwin Klein (Rehlingen) und
Peter Schramm (Eberstadt) übergeben damit den Staffelstab an jüngere
Vereinsmitglieder.
Die Saisonauswertung fiel für die deutschen
Meetingmacher insgesamt recht positiv aus, denn die meisten
Standorte konnten die sportlichen Ergebnisse verbessern. Nach
IAAF-Kriterien ist das DKB-ISTAF unangefochten der beste und größte
deutsche Leichtathletik-Wettkampf und belegte weltweit den 4. Platz
(insgesamt 85.384 Pkt.). Im Ranking können sich auch andere deutsche
Meetings unter den besten 100 Wettkämpfen in der Welt platzieren.
Cottbus gehört mit 78.779 Punkten neben Biberach, Kassel, Dessau und
Regensburg in diesem Jahr zu den erfolgreichsten deutschen Meetings.
Bei den Spezialmeetings sind die Hochsprungmeetings in Arnstadt (Indoor)
und Eberstadt (Outdoor) wieder die Besten weltweit. Das Cottbuser
Springer-Meeting der VR Bank Lausitz gehört zu den Top-Ten und
findet im kommenden Jahr am 28. Januar statt.
Entsprechend einer ihrer Hauptaufgaben stimmten
die German Meetings (GMs) bei der Tagung die Termin für 2009 und die
Planung für die einzelnen Disziplinen ab, die im kommenden Jahr vor
allem bei den Vollmeetings zur Austragung kommen. Die German
Meetings wollen noch stärker den Kampf gegen Doping unterstützen.
Neben den bereits durchgeführten Dopingkontrollen bei den
Veranstaltungen (doppelt so viele, wie der DLV vorschreibt), wollen
sie in Zukunft der Empfehlung der Euromeetings folgen, keine
dopingbelasteten Athleten, die seit 2003 überführt wurden, bei ihren
Meetings zu verpflichten.
Da im kommenden Jahr die Leichtathletik-Weltmeisterschaften in
Berlin ausgetragen werden, ist es für die deutschen Meetings
natürlich wichtig, mit ihren Möglichkeiten dieses herausragende
Sportereignis zu unterstützen. In Abstimmung mit dem BOC wollen die
German Meetings bei den Veranstaltungen und in den Vereinen
verstärkt für die WM werben. Als Gast begrüßten die GM-Mitglieder
bei ihrer Jahrestagung Ralph Mouchbahani (BOC WM 2009), der den
Stand der WM-Vorbereitungen erörterte und Möglichkeiten der
Kooperation deutlich machte.
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Neues GM-Präsidium (v.l.) Ralf Hirsch (Dessau), Uli Hobeck
(Cottbus), Thomas Neubert (Hof) und Marc Osenberg (Leverkusen) |
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01.09.2008
DKB-CUP-Finale in Berlin
Jackpot geknackt - Je 25.000 Euro für
Kleinert und Obergföll
Berlin/Elstal (pps) In einem bis zur letzten
Sekunde spannenden Finale haben Speerwerferin Christina Obergföll
und Kugelstoßerin Nadine Kleinert den 50.000-Euro-Jackpot des
DKB-CUPS am letzten Augustsonntag geknackt. Die Offenburger
Olympia-Dritte Obergföll benötigte dafür beim Finale der
Leichtathletik-Serie im historischen Olympischen Dorf von 1936 in
Elstal bei Berlin allerdings einen Kraftakt im letzten Versuch. Mit
erstklassigen 69,81 m konterte sie vor 8000 Zuschauern die
Leverkusener Olympia-Fünfte Steffi Nerius aus und sicherte sich so
25.000 Euro. Leichteres Spiel hatte die Magdeburger WM-Dritte bei
ihrem ungefährdeten Erfolg mit ebenfalls starken 19,50
m. „Einfach nur geil. Aber das hat viele Nerven gekostet. Ich habe
es schon oft im sechsten Versuch umgebogen und wusste, dass ich es
auch dieses Mal schaffen
kann, doch es war sehr schwer“, sagte die 27-jährige Obergföll. Sie
hatte bereits bei der dritten Station der Meetingserie vor vier
Wochen in Leverkusen erst mit dem
letzten Wurf den Sieg gegen Lokalmatadorin Linda Stahl
sichergestellt und war so überhaupt erst im Jackpot-Rennen
geblieben.
Dieses Mal führte vor dem letzten Durchgang mit
66,00 m Steffi Nerius. Anschließend verbesserte sie sich sogar noch
auf den Ü35-Weltrekord von 68,34 m
und war überglücklich: „Bei der Weite ist mir alles egal. Ich hätte
nicht im Traum damit gerechnet, dass ich soweit werfen kann. Daran
hat wohl nur mein Trainer
geglaubt“, sagte die Europameisterin. Nadine Kleinert rehabilitierte
sich mit ihrem Erfolg für die Enttäuschung bei den
Sommerspielen in Peking, als sie mit 19,01 m nur Siebte geworden
war: „Das ist jetzt endgültig abgehakt und vergessen“, meinte die
32-Jährige: „Dort hat mir einfach die
Lockerheit gefehlt.“
Kleinert hatte in Elstal mit ihrem Sieg vorgelegt
und Obergföll unter Druck gesetzt, doch die ließ wie beim Gewinn
eines 25.000-Euro-Anteils im Vorjahr nichts
anbrennen. 2007 hatte sie sich den Jackpot mit dem Leipziger
Kugelstoßer Peter Sack geteilt. Bei der ersten Auflage des DKB-CUP
2006 strich Hürdensprinterin
Kirsten Bolm (Mannheim) das Geld alleine ein. Elstal war bei dem von
der Deutschen Kreditbank (DKB) geförderten Cup die letzte
Station nach den Meetings in Kassel, Cottbus und Leverkusen. Dabei
siegten im Brandenburgischen auch Stabhochspringer Richard
Spiegelburg (Leverkusen/5,70
m) und Weitspringer James Beckford (Jamaika/7,51). In beiden
Disziplinen hatte aber kein deutscher Athlet mehr die Chance auf den
Jackpot.
Bei der zweiten Auflage des DKB-JUNIOR-CUP holten
sich Weitspringer Julian Howard (Mannheim/7,32 m) und Kugelstoßerin
Sophie Kleeberg (Chemnitz/15,21 m)
zweite Erfolge nach denen in Kassel und gewannen dadurch jeweils
Ausbildungsförderungen in Höhe von 2000 Euro.

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19.08.2008 Leichtathlet aus der Lausitz auf vierten Platz
Robert Harting schleuderte bei
den Olympischen Spielen in Peking seinen Diskus 67,09 Metern weit,
aber leider nicht weit genug. Während der Sieg mit 68,82 Metern an
den Esten Gerd Kanter ging, blieb für den WM-Zweiten aus Berlin nur
der vierten Platz. 70 Zentimeter fehlten zu Bronze. „Das ich nicht
zufrieden bin, ist logisch“, sagte Diskus-Recke, der mit einem
Medaillerang spekulierte. Kanter verhinderte mit dem Gold-Coup den
dritten Olympiasieg in Serie des Litauers Virgilijus Alekna nach
2000 und 2004.
Robert Harting stammt aus
Cottbus, seine Eltern leben in Burg. Die Leichtathletik-Karriere
begann der 23-jährige wie sein Bruder Christoph beim LC Cottbus. Der
2-m-Hüne, der mit Schuhgröße 50 sicher ein Ausnahmeathlet ist, hat
eine Bestleistung mit der Zwei-Kilo-Scheibe von 68,65 m, die er aber
in Peking nicht abrufen konnte. Der Schützling von Trainer Werner
Goldmann ist aber nach wie vor eine große Leichtathletik-Hoffnung
für den DLV.
Speerwerferin Christina
Obergföll (Offenburg), die auch beim diesjährigen German Meeting in
Cottbus siegte, ist am Donnerstag am Start und hat gute Chancen auf
eine Medaille: In der Qualifikation lag nur Weltmeisterin Barbora
Spotakova (Tschechien) knapp vor ihr.
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29.07.2008
Deutsche Topathleten für Peking gerüstet
Von den 63 Athletinnen und
Athleten, die der Deutsche Leichtathletik-Verband (DLV) für die
Olympischen Spielen in Peking (China; 8. bis 24. August) nominiert
hat, waren zahlreiche Top-Athleten auch beim German Meeting in
Cottbus.
„Wir haben in Peking eine
Mannschaft aus erfahrenen und jungen Athleten am Start, die die
deutsche Leichtathletik bei den Olympischen Spielen gut vertreten
wird“, sagte DLV-Cheftrainer Jürgen Mallow in einer Pressekonferenz.
Vor allem die Kugelstoßerinnen und Speerwerferinnen sowie die
Stabhochspringer tragen die Hoffnung auf eine Medaille.
Olympiateilnehmer, die auch in
Cottbus am Start waren:
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Kugelstoßen: Nadine Kleinert
(SC Magdeburg), Christina Schwanitz (SV Neckarsulm), Denise
Hinrichs (TV Wattenscheid 01)
-
Speerwurf: Christina
Obergföll (LG Offenburg), Steffi Nerius, Katharina Molitor
(beide TSV Bayer 04 Leverkusen)
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1.500 Meter: Carsten
Schlangen (LG Nord Berlin)
-
Stabhochsprung: Danny Ecker
(TSV Bayer 04 Leverkusen), Raphael Holzdeppe (LAZ Zweibrücken),
Tim Lobinger (LG Stadtwerke München)
-
400 m Staffel: Florian Seitz
(SCC Berlin), Bastian Swillims (TV Wattenscheid 01)
-
Zehnkampf André Niklaus (LG
Nike Berlin – startete in Cottbus beim Stabhochsprung)
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Foto:
Vier starke Frauen: Christina Schwanitz, Nadine Kleinert, Denise
Hinrichs und Kugelstoßlegende Astrid Kumbernuss in Cottbus (Foto:
H.S.)
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11.06.2008 Das 19. Internationale Lausitzer
Leichtathletik-Meeting war einmal mehr von guten Leistungen
gekennzeichnet.
Eberhard Gienger, Weltmeister
und mehrfacher deutscher Meister im Turnen, flog mit dem Fallschirm
zu Beginn des Meetings in das Cottbusser Leichtathletik-Stadion ein
und sorgte für den Startschuss zu einem erfolgreichen Meeting. Über
3.000 Zuschauer verfolgten dann die erste Spitzenleistung des Tages.
Die Hallen-Weltmeisterin Angela Williams aus den USA sprintete über
die 100 Meter zu neuem Meeting-Rekord von 11,13 Sekunden. Bei den
Männern siegte der Kolumbianer Daniel Grueso in 10,24 Sekunden.
In den Wurf-Disziplinen konnten
wieder einmal die Deutschen einen starken Eindruck hinterlassen und
die Cottbusser Zuschauer begeistern. Im Kugelstoßen wie auch im
Speerwerfen der Frauen schafften es gleich drei Deutsche auf das
Treppchen. Nadine Kleinert (SC Magdeburg), mehrfache deutsche
Meisterin, stieß 19,77 m und blieb damit im Kampf um den DKB-Cup im
Rennen. Zweite wurde Christina Schwanitz (19,27 m / SV Neckarsulm)
und die jüngste Deutsche im Feld, Denise Hinrichs (TV Wattenscheid
01), kam auf 17,95 m und den dritten Platz. Beim Speerwurf gewann
die Favoritin Christina Obergföll (LG Offenburg) mit 64,16 m vor
Katharina Molitor (TSV Bayer 04 Leverkusen), die mit ihren 60,81 m
die erste Norm-Erfüllung für die Olympischen Spiele in Peking
erreicht hat. Auch Christina Obergföll bleibt im Rennen um den
DKB-Jackpot. Dritte wurde Linda Stahl (TSV Bayer 04 Leverkusen) mit
60,37 m. Bei den Diskuswerfern siegte der Spanier Frank Casanas mit
neuer Bestleistung von 67,17 m. Der Magdeburger Martin Wierig
(62,67m) kam hinter dem Ungarn Zoltán Kövágó (63,47 m) auf Platz
drei.
Aber auch die Springer zeigten
solide und gute Leistungen in Cottbus. Julia Hartmann gelang ein
gutes Comeback nach einer fast einjährigen Verletzungspause. Erst im
Winter konnte die junge Leverkusnerin wieder das Training aufnehmen,
nachdem sie im April 2007 eine Reizung im Fuß zur Pause zwang. Mit
1,89 m kam sie zwar noch nicht ganz oben auf das Podest, aber als
Zweite hinter der Bronze-Medaillengewinnerin von Athen 2004,
Viktoriya Styopina (Ukraine / 1,92 m), schaffte sie es wieder auf
sich aufmerksam zu machen.
Eine andere deutsche
Überraschung schaffte der Wolfsburger Weitspringer Christoph Stolz.
Mit 7,89 m gewann er vor dem Favorisierten Peter Rapp, der über
7,78m nicht hinaus kam. Der zweitplatzierte Tyrone Smith aus Bermuda
sprang 7,83 m und der Berliner Christian Kaczmarek konnte mit 7,79 m
den dritten Platz für sich behaupten.
Dank der zahlreichen Zuschauer
schafften dann zwei weitere deutscher Athleten die Olympianorm. Der
Filstaler Alexander Straub schlug den wieder aufstrebenden Tim
Lobinger (LG Stadtwerke München) mit jeweils 5,70 m. Straub hatte
dank der besseren Versuche am Ende die Nase vorn. Der erst
19-Jährige Raphael Holzdeppe schaffte mit seinen übersprungenen 5,65
m einen neuen deutschen Juniorenrekord. Damit sicherte er sich auch
den dritten Platz in dem starken Stabhochspringer-Feld. Danny Ecker
kam über einen Salto Nullo nicht hinaus und für den Uerdinger Björn
Otto war bei 5,60 m an diesem Abend Schluss.
Aber nicht nur die technischen
Disziplinen zeigten guten Leistungen. Der deutsche Meister Carsten
Schlangen (LG Nord Berlin) konnte sich im A-Lauf der 1.500 m
behaupten. In 3:37,79 Minuten kam der Berliner vor dem Kenianer
Philemon Kimutai ins Ziel. Das 3.000-m-Hindernis-Rennen wurde am
Ende des Meetings dann noch einmal richtig spannend. Der 39-Jährige
Simon Vroemen aus Holland lief einen sensationellen Meeting-Rekord.
In 8:12,50 Minuten pulverisierte er den seit 1997 stehenden Rekord
von Misoi Kipkirui (Kenia / 8:20,56). Über die
800 Meter zeigte der Kanadier Ashraf Tadili ein tolles Rennen. In
1:46,46 Minuten siegte er und blieb nur eine Sekunde über dem
Meeting-Rekord.
Am Ende konnte das
Fazit für das German-Meeting nur positiv ausfallen. Wie immer wurden
gute Leistungen den Zuschauern geboten und auch der Wettergott
machte wieder einmal mit. Im nächsten Jahr steht das 20-jährige
Jubiläum in Cottbus an. Meeting-Direktor Ulrich Hobeck verspricht
auch dann wieder für Top-Athleten zu sorgen.
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09.06.2008 DKB-CUP: 2008 zum dritten Mal in
Cottbus
50.000 Euro
Jackpot lockt für Christina Obergföll, Nadine Kleinert, Danny Ecker
und Peter Rapp
Cottbus, 9. Juni
2008: Die vier Spitzenleichtathleten Christina Obergföll
(Speerwurf), Nadine Kleinert (Kugelstoßen), Danny Ecker
(Stabhochsprung) und Peter Rapp (Weitsprung) konnten sich beim
ersten DKB-CUP-Meeting 2008 am vergangenen Freitag in Kassel gegen
ihre starke Konkurrenz durchsetzen. Damit befinden sich alle vier
Sportler im Rennen um den 50.000 Euro Jackpot, der an den
Disziplingewinner aller vier DKB-CUP-Meetings ausgeschüttet wird.
Vorjahresgewinnerin Christina Obergföll überzeugte im Speerwurf mit
einer Weite von 63,65 Metern. Somit hat sie in diesem Jahr erneut
die Chance ihren Titel zu verteidigen und den Jackpot mit nach Hause
zu nehmen. „Natürlich würde ich ihn gerne wieder mitnehmen.“ so
Christina Obergföll über den möglichen Jackpot-Gewinn. „Es ist für
uns Werferinnen eine der wenigen Gelegenheiten, nebenbei noch viel
Geld zu verdienen. Gegen eine Medaille in Peking würde ich den
Jackpot allerdings eintauschen.“
Bereits zum
dritten Mal wird das Internationale Lausitzer Leichtathletik Meeting
in Cottbus am 11. Juni Austragungsort des DKB-CUP sein und den Kampf
um den 50.000 Euro-Jackpot präsentieren. Seit Beginn der auf
Initiative des DKB-ISTAF, des German Meetings e.V. und der Deutschen
Kreditbank AG im Jahr 2006 ins Leben gerufenen DKB-CUP-Serie ist die
Veranstaltung der Region treu geblieben. Dazu Ulrich Hobeck,
Meetingdirektor in Cottbus: „Als DKB-CUP-Station leisten wir
zusätzlich einen Beitrag, den Sport in der Region für die Cottbuser
und ihre Gäste um einen weiteren Höhepunkt zu bereichern.“ Eine
etwas andere Attraktion bei der Eröffnung des Lausitz-Meetings wird
der Fallschirmsprung von Turnlegende Eberhard Gienger sein.
Neu in diesem Jahr
sind die Disziplinen Kugelstoßen der Frauen und Weitsprung der
Männer, in denen sich die Athleten neben den Vorjahresdisziplinen
Speerwurf der Frauen und Stabhochsprung der Männer messen müssen.
Die drei Austragungsorte sind analog zu 2007 Kassel (6. Juni),
Cottbus (11. Juni) und Leverkusen (30. Juli). Das Finale findet am
31. August traditionell als offizieller Wettkampf im historischen
Olympischen Dorf bei Berlin statt.
Vor Beginn der
offiziellen Wettkämpfe im Sportzentrum Cottbus wird der ehemalige
Zehnkämpfer Christian Schenk mit der siebten Klasse der Lausitzer
Sportschule ein Training durchführen, um die jungen
Nachwuchssportler für ihre eigene sportliche Laufbahn zu motivieren.
„Aus eigener Erfahrung weiß ich, wie schwer der Übergang vom
Junioren- in den Senioren-Bereich ist. Es ist mir wichtig den
Nachwuchs zu fördern und ihm eine Perspektive aufzuzeigen“ so
Christian Schenk. Während der Wettkämpfe führt Christian Schenk als
Moderator durch das Programm. Astrid Kumbernuss und Udo Beyer, beide
Olympiasieger im Kugelstoßen, werden als Botschafter des DKB-CUP in
Cottbus vor Ort sein. Die ehemaligen Sportgrößen sprechen den jungen
Leichtathleten Mut zu, sich den vielseitigen Herausforderungen des
Spitzensports zu stellen.
Weitere
Informationen unter
www.dkb-cup.de.
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08.06.2008 Erste Athleten in
Cottbus eingetroffen
Zu den Topstars des Cottbuser German Meetings am
kommenden Mittwoch (11.6.) gehören Hallenweltmeister wie die
US-Amerikanerin Angela Williams und ihr Landsmann Torrance Jamaal,
der mit der Staffel in Valencia über 400 m im März dieses Jahres die
Goldmedaille gewann. Heute kamen beide im Best Western Parkhotel
Branitz in Cottbus an. Williams gewann am Freitag in Turin den
100m-Lauf und will zum Cottbuser Meeting ihre gute Form natürlich
auch unter Beweis stellen. Hier muss sie sich beispielsweise gegen
die starke Bulgarin Ivet Lalova behaupten.
Höhenflieger starten langsam durch
Nach seinem Stabbruch beim DKB-ISTAF siegte am
letzten Freitag in Kassel Danny Ecker mit einem Ersatzstab. Mit 5,70
Metern im ersten Versuch setzte sich der Leverkusener gegen Björn
Otto (LAV Bayer Uerdingen/Dormagen) mit gleicher Höhe durch. „Ich
hoffe, ich pendele mich jetzt nicht bei der Höhe ein, denn damit
kommt man bei Olympia nicht weit“, meint der 30-Jährige in einem
Interview, der nun im Rennen um den mit 50.000 Euro gefüllten
DKB-Jackpot ist. „Aber damit beschäftige ich mich erst, falls ich
zwei- oder dreimal gewonnen habe. In unserer Disziplin ist es
schwierig, viermal zu siegen.“ Beide Springer sind natürlich auch in
Cottbus am Start. Denkbar knapp scheiterte Raphael Holzdeppe in
Kassel am neuen deutschen Jugend-Rekord von 5,65 Metern. Neben
Alexander Straub wird der Nachwuchsathlet aus Zweibrücken in Cottbus
die Routiniers sicher am stärksten fordern.
Christina Obergföll noch nicht locker
Die Offenburgerin landete vor zwei Tagen in Kassel im
Speerwurf mit 63,65 Metern auf dem zweiten Rang hinter der Britin
Goldie Sayers (63,96 m). Dennoch bleibt auch sie im Rennen um den
Jackpot im DKB-Cup, für den sie bei den Meetings in Kassel, Cottbus,
Leverkusen und Elstal bei Berlin jeweils die beste deutsche
Speerwerferin sein muss. „Christina steht sich im Moment nach ihren
sehr guten Trainingsergebnissen vielleicht etwas im Weg“, meinte
Christina Obergfölls Trainer Werner Daniels. „Im Training habe ich
schon deutlich weiter geworfen. Aber mir fehlt etwas die
Lockerheit“, sagte die WM-Zweite, die in Cottbus ganz locker sein
kann, denn im letzten Jahr stellte sie hier mit 66,95 m einen neuen
Meetingrekord auf.
Starkes Feld der Läufer
Auf der Cottbusser Starterliste finden sich die
derzeit stärksten deutschen 400-m-Läufer. Neben Gatzka und Swillims
geht auch Kamghe Gaba (LG Eintracht Frankfurt) auf die Stadionrunde,
der in Kassel mit 45,75 sec gewann. Spannend war hier auch das
Rennen über 800 Meter der Männer, das der Kanadier Achraf Tadili
(1:45,88 min) für sich entschied und in Cottbus ebenfalls am Start
ist. Im Kampf um den Titel des besten Deutschen sprinteten der
Leverkusener Robin Schembera und der Erfurter Sebastian Keiner auf
der Zielgeraden nebeneinander. Die Nase vorn hatte letztlich Robin
Schembera, der in 1:46,33 Minuten die Olympia-Norm (1:45,50 min)
allerdings verpasste. „Hauptsache bester Deutscher. Ich denke, ich
habe die Norm drin, aber mein Kopf macht mir augenblicklich noch
einen Strich durch die Rechnung.“ Sebastian Keiner lief in 1:46,62
Minuten auf Rang drei. „Die Olympia-Norm ist für mich kein Thema.
Ich will zu den U20-Weltmeisterschaften.“ Beide treffen in Cottbus
erneut aufeinander. Einen deutschen Sieger gab es in Kassel über
1.500 Meter: Wolfram Müller (LG Asics Pirna) triumphierte in 3:38,78
Minuten, verpasste aber die angepeilte Olympianorm (3:35,50 min)
deutlich. Diese hat der Berliner Carsten Schlangen schon einmal
erfüllt und will die geforderte zweite Normerfüllung in Cottbus
schaffen, denn das starke Feld gebe es her, ist er sich sicher.
Kugelstoßerin in Topform
Zum German Meeting im Cottbuser Sportzentrum erleben
die Zuschauer auch die stärksten deutschen Damen im Ring. Nachdem
Peter Lammert verletzungsbedingt absagen musste, sind aber alle drei
verbliebenen Olympiakandidatinnen am Start. So die Olympia-Zweite
Nadine Kleinert, die in Kassel am letzten Freitag gleich im ersten
Versuch des Kugelstoßens in Führung ging. „Mit 90 Prozent 19,44
Meter zu stoßen - da kann bei 100 Prozent noch eine
Leistungsexplosion kommen“, sagte die Magdeburgerin zuversichtlich.
Das Kugelstoßen der Frauen gehört in diesem Jahr zu den
DKB-Cup-Disziplinen. Kleinert kämpft damit um einen Anteil des
50.000-Euro-Jackpots, den sich die Athleten teilen, die bei allen
vier Stationen des DKB-Cups beste Deutsche ihrer Disziplin sind.
Christina Schwanitz (SV Neckarsulm) erfüllte in Kassel als Zweite
mit 19,22 Metern zum zweiten Mal die Olympia-Norm, die
Wattenscheiderin Denise Hinrichs wurde Dritte (18,83 m). Alle drei
treffen am kommenden Mittwoch in der Lausitz wieder aufeinander.
Spannung beim Weitsprung
„Acht Meter sind schön, aber fünf Zentimeter zu wenig
für die Olympia-Norm“, sagte der Tübinger Peter Rapp (8,00 m) am
letzten Freitag. Mit dieser Weite wurde Rapp beim Meeting in Kassel
im Weitsprung Zweiter. Weiter ging es zwei Tage später, denn Peter
überzeugte in Bad Langensalza mit 8,10 Metern, doch leider nur mit
irregulärem Rückenwind (+ 2,3 m/sec). Nun hofft er natürlich in
Cottbus endlich die Norm für Peking zu erfüllen. Der Weitsprung der
Männer gehört erstmalig zum DKB-Cup, daher werden alle deutschen
Starter in der Lausitz ihr Bestes geben.
Weitere Infos auch
im Internet
www.german-meeting.de .
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06.06.2008 Bulgariens Top-Sprinterin Ivet
Lalova
Die bulgarische
Leichtathletin ist spezialisiert auf 100 und 200 Meter. Sie ist
6-schnellste Frau überhaupt über 100 m und war bei den Olympischen
Spielen 2004 Vierte über 100 m und Fünfte über 200 m. Wegen einer
Beinverletzung war ihre Karriere für zwei Jahre (2005 bis Mai 2007)
unterbrochen. Lalovas Eltern Miroslav Lalov und Liliyana Petrunova
waren talentierte Sprinter (Vater 1966 bulgarischer Meister 200 m).
Ivet hat im Alter
von 10 Jahren mit Schwimm- und Turnwettkämpfen begonnen, wechselte
aber bald zur Leichtathletik. 2000 wurde sie bulgarische
Jugendmeisterin über 100 m und erreichte 2001 den 4. Platz über 200
m bei den IAAF-Welt-Jugendmeisterschaften. 2003 gewann sie bei den
europäischen Jugendmeisterschaften die 100 m und die 200 m. Am
19.Juni 2004 in Plovdiv war Lalova gleich mit Irina Privalova als
6-schnellste Frau überhaupt über 100 m mit einer Rekordzeit von
10:77 Sekunden. In Athen 2004 wurde sie dann Vierte über 100 m und
Fünfte über 200 m. Bei der Hallen-EM 2005 gewann sie eine
Goldmedaille in 22:91 Sekunden über 200 m.
Am 14.Juni 2005
wurde Lalovas Karriere unterbrochen, als sie sich nach einer
Kollision mit einer anderen Athletin während der Erwärmung ein Bein
brach (beim Athener Super Grand Prix). Im Juni 2006 verlieh ihr das
bulgarische Olympische Komittee den IOC Sports and Fair Play-Preis
für ihr Verhalten nach dem Unfall, als sie keinen Schadensersatz von
ihrer Mitkämpferin oder sogar von den Organisatoren des Laufs
verlangte. Lalova wurde in die European Athletic Association
Athletes Commission 2006 - 2010 berufen.
Im November 2006
berichtete der Sprecher des bulgarischen Leichtathletik- Verbandes,
Anton Bonov, dass Lalova sich komplett erholt hat und 2007 zur WM
ein Comeback anstrebt. Lalova begann am 29. Mai 2007 wieder mit
Wettkämpfen bei dem Artur Takac Memorial in Belgrad, gewann dabei
die 100 m in einer Zeit von 11:26 Sekunden.
Im August 2007 bei
den Weltmeisterschaften in Osaka erreichte sie das Viertelfinale
über 100 m und wurde Fünfte (11:33 sec).
60 m
IAAF Hallen-Weltmeisterschaft Valencia, 2008 6 Pl. 7.31 sec
100 m
IAAF-Weltfinale Stuttgart, 2007 7. Pl. 11.59 sec
Weltmeisterschaft Osaka 2007 (Japan) 5. QF 11.33 sec
Olympische Spiele Athen (Griechenland) 4. Pl. 11,00 sec
200 m
Olympische Spiele Athen (Griechenland) 5. Pl. 22,57 sec
Bulgariens
Top-Sprinterin Ivet Lalova brach sich das Bein während der Erwärmung
für den 100 m Sprint in Athen
Am 15. Juni
2005 überstand Ivet eine 4-stündige Operation am Hüftknochen des
rechten Beines in einer örtlichen Klinik. Ursprünglich war geplant,
die Operation in Helsinki durchzuführen, aber für die Ärzte war es
zu riskant, sie nach Finnland zu transportieren. Die Operation wurde
von einem der besten Sportärzte der Welt, Professor Nikolau,
durchgeführt. Er implantierte 4 Nägel in Lalovas gebrochenes Bein.
Es wurde bekanntgegeben, dass die Operation planmäßig verlief und
erfolgreich sein werde. Der griechische Leichtathletik Verband und
die Organisatoren des Turniers in Athen kamen für alle
Operationskosten und für die Rehabilitation auf. Der Unfall
bedeutete, dass Lalova nicht an den Weltmeisterschaften teilnehmen
konnte. Die 21-jährige kehrte genau eine Woche nach dem Unfall nach
Bulgarien zurück, als ihr Transport kein Risiko mehr für ihre
Gesundheit bedeutete. Am Flughafen in Sofia wurde sie vom
Sportminister, von der Stellvertreterin Stefka Kostadinova,
Verwandte, Freunde und vielen Fans herzlich begrüßt. "Ich möchte
mich bei allen bedanken, die mich in diesem schweren Augenblick in
meiner Karriere unterstützt haben“, zog sie ein Resümee. „Ich habe
das Gefühl, dass ich stark genug bin, das durchzustehen. Ich
wiederhole: Ich werde auf die Bahn zurückkehren und sogar besser als
vorher sein. Ich muss 100 Prozent fit sein, bevor ich das tun kann.
Alles hängt jetzt von mir ab", sagte sie. Es gab jetzt eine Menge
Arbeit zu tun. "Wir werden definitiv nicht ihre Rehabilitation
forcieren. Wir werden geduldig sein. Sie muss 100 Prozent fit sein,
bevor wir mit normalem Training weitermachen. Das bedeutet, dass sie
diese Saison aufgibt und Pläne für den nächsten Sommer macht. Ihre
Teilnahme bei den Weltmeisterschaften und den
Hallen-Meisterschaften diese Saison ist praktisch unmöglich," sagte
Lalovas Trainer, Konstantin Milanov.
Ivet Lalova wurde 2005 mit dem "Sports und Fair Play"
Preis des IOC ausgezeichnet
Die Kommission
berücksichtigte ihr faires Verhalten nach dem Unfall am 14. Juni
2005 in Athen, wo die 22-jähirge erfolgreiche Athletin von einer
anderen Läuferin gestoßen wurde und sich das Bein brach. Dieser
Unfall wurde als wahre Tragik die für so erfolgreiche
vorwärtsstrebende Athletin angesehen. Doch Ivet akzeptierte ihr
Schicksal stolz und forderte keine Wiedergutmachung weder von ihrer
Läuferin, die den Unfall verursachte, noch von den Organisatoren des
Laufes.
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04.06.2008 Meetingdirektor
präsentiert erstklassige Felder
Auf der heutigen Pressekonferenz
in der DKB-Bank – einem wichtigen Sponsor des Cottbuser Meetings –
stellte Meetingdirektor Uli Hobeck die Highlights des 19. German
Meetings (11. Juni) vor. An seiner Seite der ehemalige 10-Kämpfer
und DKB-Cup-Präsident Christian Schenk und der Berliner André
Niklaus, der im Stabhochsprung hier am Start ist.
Weltklasseathleten gehen in genau
einer Woche beispielsweise über 100 m der Frauen auf die Tempojagd,
wie die amtierende Hallenweltmeisterin Angela Williams (USA), die
u.a. in der bulgarischen Sprinterin Ivet Lalakova sicher eine harte
Konkurrentin finden wird. Starke Läuferinnen sind auch über 400 und
800 m gemeldet. Noch beeindruckender ist die Leistungsdichte bei den
Männern. Der 1.500-Meter-Läufer Carsten Schlangen (LG Nord Berlin)
stellte beim DKB-ISTAF am letzten Sonntag eine neue persönliche
Bestleistung auf. Der Berliner wurde in diesem erstklassigen Feld in
3:34,99 Minuten Zehnter und verbesserte damit seine Bestleistung.
Was aber noch wichtiger ist: Damit lief Carsten erstmals die
Olympianorm, diese muss er nun wiederholen. Beim German Meeting gibt
es zwei starke 1500-m-Läufe, in der sich die europäischen Sportler
einer harten Konkurrenz vor allem aus Afrika stellen müssen. Über
800 Meter in Cottbus dabei sind auch die vielversprechenden
Nachwuchstalente Sebastian Keiner aus Erfurt und der Deutsche
Hallenmeister Robby Schemberra (Leverkusen). Sebastian verbesserte
am letzten Sonntag beim DKB-ISTAF ebenfalls seine Bestzeit auf
1:45,98 Minuten und wurde Vierter. Im Cottbuser Sportzentrum müssen
sich die Deutschen gegen starke Läufer wie Tadili aus Kanada
(1:45,24, Fünfter WM 07) und Said aus Marokko (1:46,73) behaupten.
Deutsche Athletinnen sind vor
allem im Wurfbereich auch international hervorragend aufgestellt. So
starten in Cottbus im Speerwurf die Europarekordlerin und
Vizeweltmeisterin Christina Obergföll und Steffi Nerius (Dritte WM
2007, Europameisterin 2006); im Kugelstoßen Nadine Kleinert (Dritte
WM 2007), Denise Hinrichs (Deutsche Hallenmeisterin 08) und
Christina Schwanitz, die alle gute Aussichten haben, in Peking dabei
zu sein. Fast die gesamte deutsche Stabhochsprungspitze ist in
Cottbus am Start. Allen voran der zurzeit beste Deutsche Danny
Ecker, der im letzten Jahr in Osaka Dritter wurde. Björn Otto und
Lars Börgeling müssen sich gegen eine starke junge Garde behaupten.
Alexander Straub, Malte Mohr zählen wie die Routiniers zu den
Olympiakandidaten. Auf dem Weg nach Peking ist eine zweimalige
Normerfüllung gefordert (5,70 m). Entscheidend ist danach die
Platzierung zu den deutschen Meisterschaften in Nürnberg. André
Niklaus wird als 10-Kämpfer versuchen, seine Leistungen im
Stabhochsprung zu stabilisieren: „Ich bin hoch motiviert und freue
mich sehr, dass ich in Cottbus starten kann“, meint der sympathische
Hallen-Weltmeister von 2005.
Meetingchef Uli Hobeck ist
glücklich, dass auch wieder viele Ehrengäste ihr Kommen zugesagt
haben, wie beispielsweise die erfolgreichste Kugelstoßerin aller
Zeiten Astrid Kumbernuss, die als Moderatorin das Kugelstoßen der
Frauen begleiten wird. Neben den zahlreichen Journalisten hat sich
auch das Deutsche Sportfernsehen (DSF) für das Cottbuser Meeting
angemeldet, um die Highlights aufzuzeichnen und eine Zusammenfassung
am Freitag (13.06.) um 19.30 Uhr zu zeigen.
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04.06.2008 Hallenweltmeisterin über 60 m
startet in Cottbus zum German Meeting
Angela
Williams, die bereits zwei Mal Silber bei Hallen-Weltmeisterschaften
gewann, holte sich in diesem Jahr bei der Hallen-WM in Valencia
Gold. Nun steigt sie in Europa in die Wettkampfsaison ein und dies
zum German Meeting in Cottbus am 11. Juni.
Höhen und
Tiefen durchstanden
Die 28-jährige US-Amerikanerin hat neben ihren Erfolgen eine
wechselvolle Karriere hinter sich. Beispielsweise bei den
Olympischen Spielen in Athen - Williams war Startläuferin für die
USA-Staffel, überreichte den Stab an Marion Jones als Führende. Dann
musste sie mit ansehen, als der Wechsel von Jones auf Lauryn
Williams nicht klappte, wie die Hoffnungen auf eine Olympische
Medaille schwanden. Der Stab erreichte nie das Ziel und statt einer
eigentlich sicheren Medaille gingen alle leer aus. Es folgten zwei
Jahre des ständigen Auf und Ab. Ihre persönliche Bestleistung blieb
bei 11.04, die sie in ihrem ersten Jahr an der Uni rannte. 2005
schaffte sie es erstmals nicht, die 11.20 sec zu unterbieten.
Gebrochene
Knochen, gebrochener Stolz
Eine Verletzung von 15 Jahren harten Laufens holte sie ein. Williams
erinnert sich in einem Interview: „Ich hatte beide Schienbeine
gebrochen und bin damit 2 Jahre lang gelaufen. Nach Olympia wurde
ein Bein operiert und nachdem ich die Reha hinter mir hatte, wollten
die Ärzte auch das andere Bein operieren. Aber da sagte ich nein.
Ich versuchte wieder zu laufen, aber das Bein war zu schwach.“ Als
sie völlig am Boden war, beschloss sie, zu dem Trainer
zurückzukehren, der sie zu einer ihrer besten Zeiten geführt hatte:
ihrem Vater. „Ich ging zu ihm und tat mich später mit Garfield
Ellenwood zusammen. Ich musste mich mental aufbauen, denn ich war
völlig frustriert. Ich hatte kein Vertrauen und meinen Mut
verloren.“ Sie begannen, sie dahin zurückzubringen, wo sie einmal
stand. Dann, als Angela gerade besser wurde, riss ihr voriges Jahr
in Zagreb die Achillessehne. Das war das Ende der Saison 2007. Aber
Williams hatte nie ihr Ziel - das Comeback - aufgegeben.
„Laufen,
weil es das ist , was ich mag!“
Angela Williams sagte sich: Du musst etwas Positives im Negativen
finden oder du wirst es in diesem Sport zu nichts bringen. „Ich
versuche, bei allem positiv zu denken. Ich wollte meinen Lohn
bekommen.“ Lohn, wie ihn die aufstrebenden Youngsters auch erhalten.
Dabei ging es ihr wie sie sagte nicht in erster Linie um Verträge,
Geld oder irgendetwas in dieser Art. Sie besann sich darauf, was sie
auch als Jugendliche motivierte: „Ich lief, weil es das ist, was ich
gerne tue. Dieser Gedanke arbeitet für mich. Ich hatte jetzt eine
völlig andere Sicht.“ Wenn sie jetzt mit Kindern und Jugendlichen
spricht, berichtet sie von ihrem Kampf durch diese schweren Zeiten.
Sie sähen nur den Ruhm und die Medaillen und deshalb wolle sie ihnen
klarmachen, dass es ein schwerer Weg ist.
Zum Cottbuser
Leichtathletik-Meeting haben die Besucher jetzt die Chance, eine der
schnellsten Frauen der Welt und diese starke Persönlichkeit live zu
erleben.
Weitere Infos auch im Internet unter
www.german-meeting.de.
Erfolge
Angela Williams
60 m
- 12.
IAAF-Hallen-WM Valencia 2008: 1. Platz 7.06 sec
- 9.
IAAF-Hallen-WM Birmingham 2003: 2. Platz 7.16 sec
- 8.
IAAF-Hallen-WM Lissabon 2001: 2. Platz 7.09 sec
100 m
- 1.
IAAF-World-Athletics-Final Monaco 2003 7. 11.38 sec
- 8.
IAAF-Weltmeisterschaften Edmonton 2001 5. 11.31 sec
- IAAF World
Junior Championships Annecy 1998 2. 11.27 sec
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03.06.2008 Läufer kommen in Fahrt
Der 1.500-Meter-Läufer Carsten Schlangen (LG Nord
Berlin), der auch für das German Meeting in Cottbus am 11. Juni
gemeldet ist, stellte bei DKB-ISTAF am letzten Sonntag eine neue
persönliche Bestleistung auf. Vom starken Feld wurde von Anfang an
ein hohes Tempo gelaufen, es gelang ihm, den Abstand zu den zehn vor
ihm liegenden Läufern in Grenzen zu halten und bis zum Schluss sein
Tempo zu machen. Am Schluss wurde der Berliner in 3:34,99 Minuten
Zehnter und verbesserte damit seine Bestleistung. Was aber noch
wichtiger ist: Damit lief Carsten erstmals die Olympianorm. Eine
verdiente Ehrenrunde belohnte das Publikum mit viel Beifall.
„Ich kann das noch gar nicht begreifen. Das war, als
würde ich in einem Tunnel laufen. Ich habe mich nur auf das Rennen
konzentriert, habe mir immer wieder gesagt, dass ich an den Jungs
vorne dran bleiben muss. Das war mein richtiger Saisoneinstand.
Unter 3:38 Minuten wäre schon Wahnsinn gewesen, unter 3:35 Minuten
ist einfach nur genial! Jetzt dröhnt mein Kopf zwar, aber ich bin
überglücklich“, freute sich Carsten in einem Interview.
Beim German Meeting wird es zwei starke 1500-m-Läufe
geben. Hier muss sich Carsten Schlangen wieder einer harten
Konkurrenz vor allem aus Afrika stellen.
Über 800 Meter dabei ist in Cottbus auch der junge
Sebastian Keiner aus Erfurt. Er verbesserte am letzten Sonntag beim
DKB-ISTAF ebenfalls seine Bestzeit auf 1:45,98 Minuten und wurde
Vierter. „Ein Einstieg nach Maß! Mein Ziel war heute, Bestzeit zu
laufen und der Plan ist aufgegangen. Die Zeit gibt mir
Selbstvertrauen für die Saison. Olympia kommt in diesem Jahr
vielleicht noch zu früh für mich, aber bei der U20-Weltmeisterschaft
will ich vorne dabei sein. Ich freue mich aber jetzt schon auf das
kommende Jahr und will dann unbedingt vor heimischem Publikum bei
der Weltmeisterschaft laufen“, stellte der talentierte Erfurter
seine Ziele in einem Interview vor. Im Cottbuser Sportzentrum muss
er sich gegen starke Läufer wie Juan van Deventer aus Südafrika,
Tadili (1:45,24) oder Doulal Said aus Marokko behaupten.
Weiter Infos zum Meeting auch im Internet unter
www.german-meeting.de
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Foto: Carsten
Schlangen 3. Platz beim letzten Meeting in Cottbus |
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02.06.2008 Stab bricht, doch Danny Ecker
behält Nerven
Stabhochspringer Danny Ecker hat beim
Golden-League-Meeting in Berlin am Sonntag seine Nervenstärke unter
Beweis gestellt. Beim zweiten Versuch über 5,70 Meter brach sein
Stab in der Mitte durch, der Leverkusener landete glücklicherweise
unverletzt auf der Matte, atmete ein paar Mal tief durch und schwang
sich im dritten Durchgang über 5,70 Meter, die für die Olympischen
Spiele in Peking (China) gefordert ist. Als bester Deutscher belegte
der Leverkusener Rang vier, den Sieg holte sich der
Hallenweltmeister Yevgeniy Lukyanenko mit 5,85 Metern.
„Den Stabbruch muss ich nun schnell vergessen“,
betonte Danny, der sich sonst zufrieden über seinen Auftritt im
Berliner Olympiastadion äußerte. „Ich hatte bislang noch
Anlaufprobleme und bin öfters durchgelaufen. Heute habe ich die
Sprünge durchgezogen. Das ist das Positive am heutigen Tag.“ Zum
Cottbuser German Meeting am 11. Juni muss Danny nun ohne seinen
Lieblingsstab springen, aber dies wird den WM-Dritten nicht daran
hindern, den Vorjahressieg hier wiederholen zu wollen. Der
30-jährige muss sich mit fast der gesamten deutschen
Stabhochsprungelite messen, zumal Cottbus eine Station im DKB-Cup
ist, bei dem es insgesamt 50.000 Euro abzusahnen gibt. Das Cottbuser
German Meeting ist für alle eine Möglichkeit die Olympianorm zu
erfüllen, daher ist mit einem heißen Stechen zu rechnen.
Karten für das
Internationale Leichtathletik-Meeting gibt es in der Cottbus-Info
oder unter
www.german-meeting.de .
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26.05.2008 Gute Saisoneinstiege für viele
deutsche Leichtathleten
Top-Athleten zum
German Meeting in Cottbus
Die
Vizeweltmeisterin Christina Obergföll siegte bei den 34.
Werfertagen in Halle beim Speerwerfen souverän mit einer Weite von
63,86 Metern. „Mir fehlt noch das richtige Wettkampfgefühl“, meinte
die 26-jährige Offenburgerin, dieses kann die Deutsche Meisterin
beim Cottbuser German Meeting perfektionieren, denn am 11. Juni
treffen sich in der Lausitz wieder Topathleten aus über 30 Nationen.
„Bis Peking bleibt ja noch einige Zeit, an der Technik zu feilen“,
so die Europarekordhalterin (70,20 m). Die Norm von 60,50 Metern,
die Christina nur ein- statt zweimal erfüllen muss, übertraf sie mit
der Hallenser Weite aber deutlich. In Cottbus ebenfalls am Start die
junge Katharina Molitor, die hinter der Rumänin Monica Stoian (61,97
m) mit 61,74 Metern beim Werfermeeting Dritte wurde und damit
erstmals die Olympianorm erfüllte.
Spannung
verspricht auch das Kugelstoßen der Damen in Cottbus zu werden. Zum
Auftakt des Hallenser Meetings hatten sich die junge Denise Hinrichs
(TV Wattenscheid 01) und Christina Schwanitz (SC Neckarsulm) einen
spannenden Zweikampf geboten. Bis zum sechsten Durchgang führte
Denise Hinrichs mit 19,07 Metern, doch dann drehte Christina
Schwanitz den Spieß um und sicherte sich mit 19,23 Metern den Sieg.
„Ich hatte mich vor kurzem an der Hand verletzt, aber heute habe ich
die Verletzung nicht mehr gemerkt“, erklärte die Siegerin. Beide
Athletinnen übertrafen erstmals in dieser Saison die Olympia-Norm
von 18,35 Meter. Die beiden besten Deutschen in dieser Disziplin
waren in Halle nicht am Start, sondern dominierten am Samstag beim
Grand-Prix-Meeting in Hengelo (Niederlande) das Kugelstoßen.
Während die WM-Dritte Nadine Kleinert (SC Magdeburg) bereits am
vergangenen Wochenende in Dakar (Senegal) mit 19,51 Metern die Norm
für die Olympischen Spiele erfüllte, übertraf die Neubrandenburgerin
Petra Lammert erstmalig in dieser Saison mit 19,64 m die geforderte
Weite. Die WM-Fünfte Petra Lammert will in diesem Jahr erstmalig den
Jackpot im DKB-Cup in Höhe von 50.000 Euro knacken. Dazu muss sie
neben Kassel, Leverkusen und Elstal auch in Cottbus das Kugelstoßen
für sich entscheiden.
Björn Otto (LAV
Bayer Uerdingen/Dormagen) gewann am Freitag zum dritten Mal das
Internationale Marktplatzspringen in Recklinghausen. Der 30 Jahre
alte Stabhochspringer meisterte respektable 5,63 Meter und siegte
damit recht deutlich vor dem Polen Adam Kolasa (5,43 m) und seinem
Teamkollegen Karsten Dilla (5,33 m). Ebenfalls 5,33 Meter überquerte
Florian Sürth (TSV Bayer 04 Leverkusen) als Vierter. Zum German
Meeting in Cottbus ist fast die gesamte deutsche Spitze in dieser
Disziplin am Start, so auch der WM-Dritte Danny Ecker, der im
letzten Jahr mit 5,80 m den Wettkampf für sich entschied.
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23.05.2008 German Meeting in Cottbus
Am Montag, 26. Mai 2008, beginnt der Kartenvorverkauf
für das German Meeting in Cottbus, das in diesem Jahr bereits zum
19. Mal stattfindet. Eintrittskarten zwischen 5 und 16 Euro können
in der Cottbus-Info (Stadthalle) erworben oder über das Internet
www.german-meeting.de bestellt werden. Für die ersten 50
Ticketkäufer gibt es ein GM-T-Shirt gratis dazu.
Zum größten
Leichtathletik-Meeting Brandenburgs treffen sich Athleten aus über
30 Nationen, um im Cottbuser Sportzentrum Bestleistungen zu erzielen
und die Qualifikationen für die Olympischen Spiele (Aug. Peking) zu
erfüllen. Spannende Duelle sind also zu erwarten!
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19.05.2008 Otto, Ecker und Co. jagen
sich am 11. Juni beim German Meeting in Cottbus
Die neue Saison steht für die
Leichtathleten vor der Tür mit dem Höhepunkt: Olympische Spiele in
Peking. Zwei der routiniertesten Stabhochspringer haben dieser Tage
für das Cottbuser Meeting zugesagt. Björn Otto und Danny Ecker
stellen sich hier der Konkurrenz und wollen die Norm für Olympia
erfüllen.
Björn Otto hat eine ziemlich
Nervenaufreibende Hallensaison hinter sich, konnte er doch kaum
einen Wettkampf gesund bestreiten und musste oft die Sprünge
abbrechen. Dennoch ließ sich der Biologe in spe nicht aus der Ruhe
bringen: „Ich bin einfach angeschlagen gewesen und es nicht
losgeworden. Irgendwann musste ich für mich dann die Saison abhaken
und mich dann mental ganz auf den Sommer einstellen, “ resümiert
Björn Otto die letzten Monate.
Der Blick geht nach vorne. Björn
Otto hat sich im Kalifornischen Chula Vista, nahe San Diego, auf den
Sommer vorbereitet. „Ich konnte super in San Diego trainieren und
viele Trainingseinheiten absolvieren“, sagt der 30-Jährige, der sich
die wenigen trainingsfreie Zeit mit einem extremen Hobby vertreibt:
„Paragliding ist wie Stabhochspringen. Man hebt ab und fliegt durch
die Luft. Es ist einfach ein unbeschreibliches Gefühl.“
Nun geht der Blick nach China,
nicht aber bevor er nicht in Cottbus vorbeigeschaut hat. Die
Olympischen Spiele stehen vor der Tür und Björn Otto möchte schon
früh den Sack zumachen und die geforderte Qualifikationsnorm von
5,70 Meter meistern. „Bis Cottbus springe ich bei mindestens vier
Meetings. Wenn ich bis dahin nicht die 5,70 gesprungen bin, dann
mache ich das auf jeden Fall in Cottbus“, erzählt Björn. „Mit einer
frühen Normerfüllung, kann man sich einfach besser auf die deutschen
Meisterschaften konzentrieren. Da möchte ich unter die Top-3.“
Für Danny Ecker verlief die
Hallensaison ziemlich durchwachsen. Bei den deutschen
Meisterschaften zeigte der Hallen-Europameister den jungen Wilden
jedoch, dass es auf Konstanz und Nerven ankommt. Er beschloss die
Hallensaison mit guten 5,80 Meter, auch wenn er auf die
Hallenweltmeisterschaften in Valencia unfreiwillig aufgrund einer
Verletzung verzichten musste. „Das war natürlich schade, aber ich
konnte wenigstens zum Ende eine gute Leistung bringen. Das hat mir
Zuversicht für die Freiluftvorbereitung gegeben“. Sein Ziel, ab
Mitte März richtig trainieren zu können und bis zum Start der Saison
unverletzt durchzukommen, ist geglückt. „Ich trainiere seit rund 9
Wochen ohne Probleme. Das Trainingslager in Südafrika war gut und
ich habe in vielen Bereichen neue Bestleistungen aufstellen können“,
sagt der Stabakrobat, der Anfang September zum zweiten Mal Vater
wird.
An Cottbus hat Danny Ecker gute
Erinnerungen. Im letzten Jahr konnte er zweimal siegreich die
Lausitz verlassen. „Cottbus war mein zweiter Wettkampf und ich
sprang gleich 5,80 m. Das möchte ich 2008 natürlich wieder
schaffen.“ Anreiz könnte dabei für ihn wie auch für die anderen
Höhenjäger der DKB-Cup sein. Cottbus ist die 2. Station des mit
50.000 Euro dotierten Jackpots.
Am 11. Juni ist es soweit - die
Stabhochspringer wollen hier zeigen, was sie drauf haben und das
Cottbuser Stadion zum Kochen bringen. So wie Björn Otto mit einem
Sieg die Lausitz verlassen will, liebäugelt auch Danny Ecker mit
einem Triumph und dem entscheidenden Schritt - Richtung Jackpot und
Olympische Spiele. Weitere Infos zum Cottbuser Meeting:
www.german-meeting.de .
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25.04.2008 Leichtathleten als Models
Dass Leichtathleten nicht nur in sportlicher Hinsicht
eine gute Figur machen, wird sich in der nächsten Wochen zeigen.
Zahlreiche Spitzensportler präsentieren am kommenden Mittwoch (30.
April) im Congress Center Düsseldorf die offizielle Bekleidung der
deutschen Olympia-Mannschaft. Laufsteg statt Laufbahn heißt es
beispielsweise für Speerwerferin Steffi Nerius, 800-Meter-Läufer
Robin Schembera und die Stabhochspringer Danny Ecker und Lars
Börgeling, die auch zum German Meeting in Cottbus am 11. Juni
erwartet werden. Die vier Leverkusener sind bei der Veranstaltung
des Deutschen Olympischen Sportbundes neben dem Behindertensportler
Wojtek Czyz die einzigen Leichtathleten.
Beim Internationale Meeting im Cottbuser Sportzentrum
können sich die Sportfans nicht nur auf formschöne Athletenkörper
freuen, sondern natürlich wieder auf spannende Duelle. Kann Danny
Ecker seinen Vorjahressieg wiederholen und in diesem Jahr auch den
Jackpot von 50.000 Euro im DKB-Cup abräumen? Oder schafft Björn Otto
in Cottbus den ersten Freiluft-Sieg? Beim Meeting geht es aber nicht
allein um Siege. In den meisten der 14 Disziplinen können sich die
Deutschen hier für die Olympischen Spiele (Peking 13.-24.8.08)
qualifizieren, dem großen Höhepunkt dieser Saison.
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Foto: Danny Ecker |
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15.04.2008 Cottbus wieder beim DKB-Cup
dabei
19. German Meeting am 11. Juni 2008
In knapp zwei
Monaten erleben die Lausitzer Sportfans nicht nur am Fernsehen eine
Fußball-EM, sondern sie können Weltklasse in der Leichtathletik
sogar hautnah bewundern. Denn das German Meeting holt am 11. Juni
deutsche und internationale Top-Athleten ins Cottbuser Sportzentrum.
Der größte Brandenburger Leichtathletik-Wettkampf ist gleichzeitig
einer der besten in ganz Deutschland (laut IAAF-Wertung). Deshalb
werden wieder die namhaftesten nationalen Sportler antreten, um
Olympia-Normen zu erfüllen und sich mit der internationalen
Konkurrenz zu messen.
Cottbus wurde auch
in diesem Jahr als eine Station im DKB-Cup nominiert, bei dem es um
die Siegprämie von 50.000 Euro geht. 2008 kämpfen die Stabhoch- und
Weitspringer, die Kugelstoßerinnen und Speerwerferinnen um den
begehrten Jackpot. Seit vielen Jahren steht auf dem Programm des
Cottbuser Meetings wieder einmal Diskus der Männer. Meetingdirektor
Uli Hobeck freut sich, dass in dieser Disziplin ein Lausitzer sogar
zu den weltbesten Werfern gehört. Der Cottbuser Robert Harting wurde
im letzten Jahr Vizeweltmeister und tritt damit die Nachfolge von
Werfer-Legenden wie Lars Riedel und Jürgen Schult an.
Erwartet werden
darüber hinaus natürlich wieder die besten Höhenflieger: Danny Ecker
(Dritter WM 07) und Björn Otto; bei den Hochspringerinnen u.a.
Ariane Friedrich, die in diesem Jahr bereits 2,03 m in der Halle
übersprang. Der Org-Stab für 19. Cottbuser German Meeting arbeitet
auf Hochtouren, damit ein erstklassiges Starterfeld wieder optimale
Rahmenbedingungen vorfindet. Dank der Unterstützung zahlreicher
regionaler Wirtschaftspartner, des Landes Brandenburg und der Stadt
Cottbus wird dieses Sportevent finanziell abgesichert.
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29.10.2007 Bilanz der
German Meetings positiv
Jahrestagung in Kassel
Die Termine für die internationalen Meetings in
Cottbus sind jetzt von Meetingdirektor Uli Hobeck festgesetzt
worden:
Internationales
Springer-Meeting der VR Bank Lausitz: 30. Januar 2008
German Meeting in Cottbus: 11. Juni 2008
Zur Vereinigung der German Meetings, dessen
Präsident Hobeck auch ist, gehört ab kommendem Jahr neben dem
Sommer-Meeting auch das Cottbuser Springer-Meeting. Dies ist zum
Beispiel bei Qualifikationen für internationale Höhepunkte wie
die Olympischen Spiele im nächsten Jahr in Peking von Bedeutung,
die vor allem bei German Meetings erfüllt werden können. Daher
sind die deutschen Top-Athleten bei diesen Meetings vorrangig
vertreten. Damit gehören 22 Veranstalter mit 24
Leichtathletik-Meetings zur Vereinigung der Internationalen
Sportfeste in Deutschland.
Die Bilanz für die diesjährige Saison wurde
insgesamt vom Präsidium als sehr positiv eingeschätzt. Viele
Mitglieder konnten sich im internationalen Maßstab verbessern.
Nach IAAF-Kriterien zählten aus sportlicher Sicht die Meetings
in Berlin (14.), Kassel (34.), Cuxhaven (40.), Leverkusen (52.),
Biberach (53.), Dessau (54.) und Regensburg (59.) zu den besten
deutschen Leichtathletik-Wettkämpfen. Auch Cottbus und Rehlingen
gehören seit Jahren zu den stabilen Meetings mit sehr hoher
Qualität. Beachtenswert ist dabei die Steigerung im Vergleich
zum letzten Jahr beispielsweise von Kassel (+ 500 auf 80.439 Pkt./
2006: 44. Platz - 2007: 34. Platz), Dessau (+ 1.690 auf 78.492
Pkt./2006: 64. Pl. - 2007: 54. Pl.) und Königs Wusterhausen
(+2.883 Pkt.). Bei diesem Ranking werden mehr als hundert
Meetings weltweit mit einander verglichen. Das Abschneiden der
deutschen Meetings ist umso beachtlicher, weil die Budgets oft
kleiner sind im Vergleich zu großen internationalen
Veranstaltungen.
Die German Meetings wollen auch im kommenden Jahr
hohe Maßstäbe setzen. Die Struktur innerhalb der Organisation
wird stärker differenziert, um die Interessen der
Stadionmeetings und der der Spezialmeetings noch besser
berücksichtigen zu können. Eine neu gebildete Arbeitsgruppe soll
die Reformpläne der Europäischen Leichtathletik-Vereinigung EAA
prüfen und aus Sicht der deutschen Veranstalter konstruktive
Ideen beisteuern. Die Meetingdirektoren bekräftigten ihren
Willen, den Kampf gegen Doping auch bei ihren Veranstaltungen
durch starke Kontrollen zu unterstützen.
Weitere Infos über
GM-Geschäftsstelle ( 0355 4302744 oder per Mail:
office.cottbus@german-meeting.de
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22
Meetingdirektoren trafen sich in Kassel

ZDF-Sportmoderator Wolf-Dieter Poschmann und German
Meetings-Präsident Uli Hobeck |
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