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Nationale Athletenvorstellung
Internationale Top- Athleten
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100m Männer |
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Kim Collins (SKN)
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5. April 1976 |
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Bestzeit: |
100m 9,98 sec.
200m 20,20 sec. |
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Erfolge: |
- Gold WM 2003
- Gold-Commonwealth Games 2002
- Silber Hallen-WM 2003 (60m)
- Silber WM 2001 (200m)
- Bronze WM 2005 |
Kim Collins ist wohl der berühmteste der 39.0000
Einwohner seiner Insel, die in mitten der Karibik liegt. Saint Kitts &
Nevis ist nach Collins grandiosem Sieg über die 100 m in Paris jedem
Leichtathletikfan ein Begriff. Doch schon vor seinem Titelgewinn hat Kim
Collins auf sich aufmerksam machen können, als er zum Beispiel bei der
WM in Edmonton den dritten Platz über die 200 m Strecke belegte. Diese
Medaille schrieb Leichtathletikgeschichte, weil es der erste
internationale Titelgewinn eines Bewohners dieser kleinen Inselgruppe
war. Im Jahr darauf gelang es Collins bei den Commonwealth Spielen das
erste Mal die magische 10 Sekunden Grenze zu unterbieten. Mit 9,98 sec.
lief er seine bis heute bestehende Bestzeit. Nach seinem
Weltmeisterschaftserfolg von Paris 2003 waren bei den
Weltmeisterschaften 2005 alle Augen auf ihn gerichtet. Leider gelang es
Collins nicht, seinen Titel zu verteidigen. Nachdem er in den Vorläufen
geschwächelt hatte, belegte er am Ende dennoch den 3. Platz. Die
Grundlage für seinen sportlichen Erfolg wurde in den USA gelegt, wo er
die Texas Christian University in Worth besuchte. Dort sprintete er sich
in die Medaillenränge zum Beispiel der Amerikanischen College
Meisterschaften. Nun darf man gespannt sein, in welcher Form sich
Collins zu seinem Saisoneinstieg in Cottbus präsentiert, hatte doch der
Ausnahmeathlet seinen letzten Wettkampf im August 2006 absolviert. Der
Start zum German Meeting in Cottbus wird ein erster Hinweis sein, ob er
auf dem Weg zu den Weltmeisterschaften steht.
Yumileidi
Cumbá (Kuba)
Die
Kugelstoß-Olympiasiegerin wird zum German Meeting in Cottbus zeigen,
ob sie die starken deutschen Athletinnen bezwingen kann. Nadine
Kleinert (Magdeburg) besiegte kürzlich bei einem
Leichtathletik-Meeting im brasilianischen Belem ihre Konkurrentin
aus Übersee mit 18,66 m und knackte damit gleichzeitig zum zweiten
Mal die WM Norm (18,30 m). Cumbá wird natürlich nun auf eine
Revanche hoffen. Die 1,83 m - große Kubanerin feierte mit dem
Olympia-Sieg 2004 in Athen den größten Triumph ihrer bisherigen
Laufbahn. Damals hatte sie die Deutsche Nadine Kleinert im letzten
Versuch übertrumpft, sodass die Magdeburgerin die Silbermedaille
errang. Umso mehr wird nun auf deutschem Boden das erneute Duell
dieser starken Frauen erwartet. Beim Lausitzer
Leichtathletik-Meeting könnte bei diesem exzellenten Feld auch der
zehn Jahre alte Meetingrekord von Astrid Kumbernuss fallen (20,68
m).
Janus Robberts (RSA)
Gold-Commonwealth Games 2006, Gold-Afrika-Meisterschaften
2004, 2002
Silber-Commonwealth Games 2002, 5. Platz IAAF Weltfinale
2004
Abdelkader Hachlaf (MAR)
Silber
Afrika-Meisterschaften 2006, Bronze Hallen-WM 2003
Bronze 1500m Afrika-Meisterschaften 2002, 8. Platz WM
2001
Johan Cronje (RSA)
Silber Südafrika-Meisterschaften 2001, 4. Pl.
Afrika-Meisterschaften 2001
5. Pl. U20 WM 1999, 5. Pl. U23 WM 2000, 6. Pl.
Afrika-Meisterschaften 2006
Amina Ait Hammou (MAR)
Silber
Pan Amerikanische Meisterschaften 2004, Silber Afrika-Meisterschaften
2002, Bronze Weltfinale 2004, 4. Platz WM 2003
Nicole Forrester (CAN)
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Gold- Kanadische Meisterschaften 2002,
Silber- Junioren WM 2001
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Silber- Kanadische Meisterschaften 2006,
Bronze- Commonwealth Games 2002
-
Fünfter Platz- World Cup 2006
Barbora Lalakova (CZE)
Tschechische Rekordhalterin 1,99 m (2006), Tschechische Hallenmeisterin
2006
Silber
Europa Cup 2006, 9. Platz U23 WM 2003, 11. Pl. WM 2006
Am Rande
Ein Taiwanese in Cottbus - Ming –
Huang Chang
>Interview
mit Bundestrainer Werner Goldmann<
In der Starterliste des 18.
German Meetings in Cottbus taucht beim Kugelstoßen der Männer ein
Sportler aus Taiwan auf, was kann Ming – Huang leisten?
Mit seinen 25 Jahren hat er ja noch
lange nicht sein Leistungszenit erreicht. Er belegte bei den
Asienspielen im Kugelstoßen einen dritten Platz und ließ sich in seiner
Sporthochschule in Taipeh berechtigt als Held feiern. Übrigens ist Ming
- Huang sehr vielseitig, denn bei den Weltmeisterschaften der U 18 1999
hatte er im Diskuswurf mit 64,14 m den Titel errungen!
Wenn man asiatische Sportler
vorstellt, dann sind sie klein und zierlich und sehr höflich. Wie ist
das mit Ihrem neuen Schützling?
Zierlich? Nun ja, das ist
Ansichtsache, denn bringt immerhin 135 Kg bei einer Körperhöhe von 1,94
m mit. Das heiß er ist 10 kg schwerer und 8 cm größer als Ralf Bartels.
Bescheiden und höflich ist Ming – Huang, aber seine sprichwörtliche
asiatische Freundlichkeit endet spätestens am Ring, denn er ist sehr
ehrgeizig.
Worauf bereitet sich Ming – Huang
direkt vor und warum in Europa?
Für ihn steht zunächst die
Universiade auf den Plan und dann die diesjährigen Asienspiele. Ja und
Europa, da wird sich auch durch Sportler aus Taiwan, die an der
Sporthochschule in Köln studieren, rumgesprochen haben, dass bei uns die
Leistungsdichte relativ groß ist.
Kann er unsere Kugelstoßer
gefährden?
Nein, das Leistungsvermögen besitzt
er noch nicht. Aber mit 20 m sollte man bei diesem jungen Burschen
rechnen.
Ergänzung:
Der deutsche Bundestrainer betreut den asiatischen
Kugelstoßer, so wie es bei einem Fortbildungsseminar in Taipeh
vereinbart wurde.
(Peter Boenki, Pressesprecher German Meeting Cottbus)
Nationale Athletenvorstellung
Petra
Lammert
(SC Neubrandenburg) BL 20,04 m
Dritte EM 2006, U 23 Europameisterin, Deutsche Meisterin 2006,
EC-Siegerin 2006
Die erst
23-jährige Kugelstoßerin präsentierte sich kürzlich in Zeven in
Weltklasse-Verfassung. Die Neubrandenburgerin katapultierte im
zweiten Versuch ihre Kugel auf 20,04 Meter und verbesserte damit
ihre Bestleistung um 23 Zentimeter. Das letzte Mal hatte vor 2
Jahren eine Deutsche – Nadine Kleinert – über 20 m gestoßen.
Nils
Schumann
(LG Eintracht Frankfurt)
Olympiasieger 2000, Europameister 1998, Halleneuropameister 1998,
Weltcupsieger
Die Bestleistung
des 29-jährigen von 1:44,16 min. stammt aus dem Jahr 2002.
Der Modellathlet
hat eine Körperhöhe von 1,92 m und ein Wettkampfgewicht von 78 kg.
Seit Monaten
konnte Nils Schumann endlich wieder regelmäßig und fast
beschwerdefrei trainieren. „Wunderdinge seien in den kommenden
Wochen aber noch nicht zu erwarten.“
Am 10. Juni
belegte Nils Schumann bei einem Meeting in Warschau mit 1:47,90 min.
einen fünften Platz. Dieser Lauf wäre nur ein verschärftes Training
unter Wettkampfbedingungen, demzufolge ist die Zeit noch nicht
entscheidend. Diese Leistung kann man aber als einen gelungenen
Saisoneinstand bewerten. Den ersten Härtetest wird Nils Schumann
beim German – Meeting am 20. Juni in Cottbus absolvieren. Die
Weltmeisterschaften in Osaka (Japan) sind für ihn kein Muss. Erst
möchte er Zeiten um die 1:45 min. laufen, um wieder in die
Weltspitze zurück zu kehren.
Lars Börgeling
(TSV Bayer 04 Leverkusen)
DM 2006, EM-Zweiter 2002, 6. Pl.
Olympische Spiele 2004
Bronze Hallen-EM 2002, U23-Europameister
2001
Lars Börgeling, das enfant terrible, der
deutschen Stabhochsprungszene ist gut in die diesjährige Freiluftsaison
gestartet. Seit seinem Saisoneinstieg beim Grand Prix Meeting in Dakar,
wo er mit 5,30 m Zweiter wurde, zeigt seine Leistungskurve steil nach
oben. So steigerte sich der Olympia Sechste und deutsche Meister von
2006 kontinuierlich auf eine Höhe von 5,71 m, welche er beim Meeting in
Kassel überquerte. Einmal hat Börgeling die Norm zur WM in Osaka
erfüllt, was allerdings nur eine weitere Etappe ist auf seinem Weg zu
den Olympischen Spielen 2008 in Peking. Dort möchte er sich in die
Medallienränge hineinspringen. Neben dem Sport studiert Lars
Sport/Eventmanagement in Iserlohn, was zu einer großen Veränderung in
seinem Trainingsalltag geführt hat. Anstelle von 10 Trainingseinheiten
in der Woche stehen nun sechs auf dem Plan. Trotz der Mehrbelastung
durch das Studium hat er immer noch Zeit für Stefan Raabs TV Total:
Turmspringen teilzunehmen oder Bungee-Jumping.
Tim Lobinger
(ASV Köln)
Hallen-Weltmeister
2003, Dritter 2006, HEM 1998, 2002, Dritter 2005
Vize-Europameister 1998, 2006; EM-Dritter 2002
Der Wahlmüncher hält sich schon lange in
der nationalen und
internationalen Stabhochsprungszene auf.
Mit zahlreichen internationalen Erfolgen hat sich Tim Lobinger als einer
der deutschen Top-Athleten etabliert. Mit einer Höhe von 5,55 m gab er
seinen Saisoneinstieg und steigerte sich auf beachtliche 5,81m beim
Meeting in Köln. Damit erfüllte er auch die WM-Norm. Um Stabhochsprung
bekannter zu machen, möchte er eine Meetingserie in den großen Städten
Deutschlands ausrichten, wo die Athleten vor der imposanten Kulisse von
Opernhäusern springen. Mehr Informationen unter
www.tim-lobinger.de .
Björn Otto
(LAV Bayer Uerdingen)
Deutscher
Hallenmeister 2007, Dritter HEM 2007, Universiade-Sieger 2005
European-Indoor-Cup-Sieger 2004
Björn Otto ist bei der
Hallenweltmeisterschaft in Birmingham ein Glanzstück gelungen, als er
dort den dritten Platz beim Stabhochsprung belegte. Dieser Erfolg ist
der bisherige Höhepunkt seiner Karriere, die schon mit 12 Jahren begann.
Jedoch soll das noch nicht das Ende gewesen sein, hat er sich doch für
die Olympischen Spiele 2008 in Peking einen 6m-Sprung vorgenommen. Björn
studiert Biologie und hegt neben dem Stabhochspringen noch zwei weitere
Leidenschaften: Paragliding und Frösche. Den Gleitschirm packt sich Otto
schon seit 10 Jahren auf den Rücken und absolviert ungefähr 40 Sprünge
im Jahr.
www.bjoern-otto.de
Danny Ecker
(TSV Bayer 04 Leverkusen)
Hallen-Europameister 2007, 3. Pl.
Hallen-WM 1999, Sieger Cottbuser Springer-Meeting 07
Danny Ecker ist der zweite Mann Deutschlands im Stabhochsprung, der die
6m übersprungen hat. Ihm stand damals eine große Zukunft bevor, die
jedoch immer wieder durch Verletzungen in weite Ferne gerückt wurde.
Doch von Verletzungsrückschlägen hat sich der nervenstarke und
ehrgeizige Ecker nicht unterkriegen lassen. Der beste Beweis für seine
wieder erstärkte Leistungsfähigkeit ist sein erster Platz bei den
Hallenweltmeisterschaften in Birmingham 2007. Ein weiterer Grund für
seine aufsteigende Form dürfte seine Tochter sein, die 2006 zur Welt
gekommen ist und ihm einen ganz neuen Motivationsschub gab. Mit dieser
Motivation und dem Sport will er es bis zu den Weltmeisterschaften 2009
in Berlin schaffen. Danach wird er, der keiner Trainingsgruppe angehört
und sich seine Trainingspläne selber schreibt, sehen, wohin ihn sein Weg
führt. Vielleicht wird er bis dahin sein Fernstudium der
Wirtschaftwissenschaften abgeschlossen haben und sich seinen Platz in
der Wirtschaftswelt erkämpfen.
www.dannyecker.de
Alexander
Straub (LG Filstal)
Deutscher Juniorenmeister
2005,3.Pl.Deutsche Hochschulmeisterschaften 2004
7.Pl. Deutsche Hallenmeisterschaft 2006,
11.Pl. U- 23 EM 2005
Für viele ist Alexander Straub, Jahrgang
1983, ein noch recht unbekannter Name im deutschen Stabhochsprung. Seine
vielversprechende Saison 2006 wurde abrupt durch eine Verletzung
beendet, die er sich bei den Deutschen Meisterschaften in Ulm zu zog.
Doch nun ist der Juniorenmeister von 2005 wieder zurück und möchte
Großes vollbringen. Mit seinem Sieg von 5,62m in Kassel, wo er Namen wie
Tim Lobinger und Danny Ecker auf die hinteren Plätze verwies, stellte er
sein Können unter Beweis. Mit dieser Höhe belegt er zur Zeit Rang zwei
der deutschen Bestenliste. Nun darf man gespannt sein, wie die Saison
des LG Filstalers, dessen Hobbies Autos und Angeln sind, weiter geht.
Für die WM- Norm müsste er zweimal die Höhe von 5,70m überqueren, das
wäre für ihn eine Steigerung seiner bisherigen Bestleistung von 8cm.
Steffi Nerius
(TSV Bayer 04 Leverkusen)
Europameisterin
2006, 2.Pl. EM 2002,2.Pl. Olympische Spiele 2004
3.Pl. WM 2003, 2005; 4.Pl. Olympischen Spiele 2000
Steffi Nerius ist eine Athletin auf die
sich der DLV verlassen kann, denn sie gilt als Leistungsgaranten der
deutschen Leichtathletik. So wurde sie Zweite der Olympischen Spiele
2004 und Europameisterin 2006. Es ist schon fast ihr Markenzeichen, dass
sie ihre Wettkämpfe oft im letzten Versuch für sich entscheidet. Dieses
Kunststück ist ihr jedoch beim Wettkampf in Kassel, wo sie 64,11m warf,
nicht gelungen. Mit Christina Obergföll hat Steffi Nerius eine starke
Konkurrentin aus dem eigenen Land. Jedoch ist das kein Grund für die
Leverkusenerin, die Nerven zu verlieren. Sie hat erst dieses Jahr ihren
Anlauf verändert, dieser ist jetzt länger und schneller. Dann wird sie
hoffentlich in der Lage sein ihre Bestweite von 66,52m zu überbieten.
Neben ihrem Sport widmet sich Steffi beim
TSV Bayer Leverkusen als Trainerin für den Behindertensport, wofür sie
im Oktober 2006 den Fair Play Preis vom Bundesministerium des Innern
bekam. Außerdem erhielt sie dieses Jahr das Goldene Band, eine
Auszeichnung für Sportler, die herausragende Leistungen erzielt und eine
große Vorbildfunktion würdigen.
www.steffi-nerius.de
Christina
Obergföll (LG Offenburg)
2.Pl. WM 2005,
4.Pl. EM 2006, Deutsche Jugend- und Juniorenmeisterin 2000
Deutsche Juniorenmeisterin 2001,Deutscher Juniorenrekord 2003
Christina Obergföll war die Überraschung
im Speerwurf im Jahr 2005. Damals wurde sie Vizeweltmeisterin mit
einer Europarekordweite von 70,03m. Seit Tag musste sie lernen, mit dem
neuen Erwartungsdruck umzugehen, was ihr in der vergangenen Saison noch
schwer fiel. Die Deutsch und Englisch auf Lehramt Studierende konnte mit
ihrem Wurf von 68,08m bei den Hallischen Werfertagen den besten
Saisoneinstieg ihrer Karriere feiern. Das bedeutet gleichzeitig, dass
sie sich für den Speerwurf beim Europacup in München qualifiziert hat.
Ihre Erklärung für die guten Wurfresultate ist das verstärkte
Techniktraining in der Wintersaison. Für die WM in Osaka hat sie kein
klares Ziel formuliert, heizte jedoch die Spekulation für etwas Großes
an als sie in einem Interview für Leichtathletik.de sagte
„Die 68,08 Meter sind zwar sehr
weit, aber auf keinen Fall zu früh. Warum sollte ich nicht im August in
Weltrekordform sein?“.
www.christina-obergfoell.com
Ursula
Gutowicz- Westhof (SC Berlin)
Deutsche Meisterin 2004, 2.Pl. Meisterin
2005, 3.Pl. DM2007,2006
Ursula Gutowicz- Westhof ist eine
Athletin, die sich durch konstante Leistungen innerhalb der deutschen
Weitsprungszene einen Namen gemacht hat. Seit 2001 startet die gebürtige
Polin für den Berliner SC und hat seit dem schon mehrere Titel bei den
Deutschen Meisterschaften errungen. Im Jahr 2004 gelang ihr der Sprung
auf Platz eins bei den Deutschen Meisterschaften mit einer Weite von
6,51m. Das sollte jedoch noch nicht das Ende ihrer Leistungsfähigkeit
gewesen sein, was sie mit ihrem Sprung von 6,62m beim EWE Meeting in
Cuxhaven bewies. Auch das German Meeting in Cottbus kennt sie gut, ist
sie hier im Jahr 2006 und 2005 jeweils Zweite in der
Weitsprungkonkurrenz geworden. Auf ein spannendes Duell mit der
Jahresbesten Bianca Kappler kann sich auch dieses Jahr gefreut werden.
Bianca Kappler
(LC asics Rehlingen)
Deutsche Meisterin 2003, 2005; 3.Pl.
Hallen-EM 2005,
Deutsche Hallenmeisterin 2003, 2007
Die gebürtige Hamburgerin ist blond und
klug (sie studierte Germanistik und Französisch an der Uni Hamburg). Sie
hat ihre ehrgeizigen Ziele auf eine Teilnahme an den Weltmeisterschaften
in Osaka ausgerichtet. Nicht nur mit ihren Modelmaßen (Größe: 1.80 m)
und ihrem Aussehen entzückt die Deutsche Meisterin die Augen der
Männerwelt, nein sie ist auch eine erfolgreiche Weitspringerin. Bei den
Hallen-Europameisterschaften 2005 in Madrid gewann sie eine
Bronzemedaille. Bianca, die im Olympiastützpunkt Saarbrücken trainiert,
hat die geforderten 6.60 m und 6.70 m fest „im Griff“ und feilt an
ihrer Schnelligkeit. Mit 6,70 Metern im vierten Versuch versetzte die
Rehlingerin kürzlich ihre saarländische Fangemeinde in Verzücken und
legte beim Pfingstsportfest laut DLV-Disziplintrainer Ulrich Knapp „den
stärksten Wettkampf ihres Lebens“ hin.
Ralf Bartels
(SC Neubrandenburg)
Europameister 2006, 3.Pl. WM 2005, 3.Pl. EM 2002, Weltcup-Sieger
2006,
Junioren-Weltmeister 1996,Junioren-Europameister 1997, 8.Pl. Olympischen
Spiele 2004
Der Neubrandenburger Kugelstoßer Ralf
Bartels kommt aus dem Leichtathletikclub Neubrandenburg. Seine
persönliche Bestleistung liegt bei 21,36m aus dem Jahr 2005. In der
Halle stieß er 2006 bereits 21,43m. Wie schwer es ist, sich im eigenen
Land zu behaupten, bewiesen die Wettkämpfe im Juni diesen Jahres. Da
legte Peter Sack mit 20,92 m und 21,00m zwei schwere Brocken vor. Ralf
Bartels kam am 06.06.07 in Kassel mit 20,36 m lediglich auf den zweiten
Platz. Man kann davon ausgehen, dass das dem Mecklenburger nicht egal
sein wird. Zumal er sich auch noch Hoffnungen auf den Jackpot des DKB –
Cup macht. In Cottbus werden die Karten neu gemischt. Die Zuschauer
werden sich über soviel Spannung freuen. Der Bundestrainer Werner
Goldmann ist überzeugt, dass in Cottbus die 21 - Meter - Marke geknackt
wird.
Peter Sack (LAC
Leipzig)
Deutscher Hallenmeister 2007, 2.Pl. DM
2004, 2006; WM Teilnehmer 2006
„Dann hauste eben drauf“ hat Peter Sack in
einem Interview nach seinem gigantischen 21-Meter-Stoß von Schönebeck
gesagt. Den Grund für seine Leistungssteigerung sieht er vor allem in
seiner stabilen Gesundheit. Letztes Jahr plagte ihn noch eine Verletzung
des Ellenbogens und des Brustmuskels. Außerdem wurde dieses Jahr
verstärkt an der Technik gearbeitet, die ihm letztendlich ein größeres
Sicherheitsgefühl im Ring gibt. Für die Weltmeisterschaft in Osaka hat
er sich den Einzug in das Finale vorgenommen, an dem er in den
vergangenen Jahren immer gescheitert war. Ist er erst einmal im Finale,
dann ist alles möglich, meinte Sack. Doch zuvor wird er mit der
deutschen Mannschaft nach München fahren, um beim Europacup ordentlich
Punkte für Deutschland zu sammeln.
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