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22.10.2006
Gütesiegel „German Meetings“
03.09.2006 Kirsten Bolm knackt den 50.000-Euro-Jackpot
30.08.2006 Kirsten
Bolm und Tim Lobinger kämpfen um den DKB-Jackpot
19.07.2006 Cottbus
als wichtige Station für nationale Spitze
02.06.2006 Zum 17.
German Meeting in Cottbus lacht die Sonne
31.05.2006
Vizehallenweltmeister Alhaji Jeng in Cottbus eingetroffen
30.05.2006 Was macht
eigentlich.....Udo Beyer?
28.05.2006 Tim
Lobinger springt sich für Cottbus warm
27.05.2006 Splitter über
Athleten, die nach Cottbus kommen
27.05.2006 Christina Obergföll
erstmalig in Cottbus am Start
22.05.2006 Giganten
der Leichtathletik im Cottbuser Stadion
17.05.2006 Gesucht:
Die Leichtathletik-Elite von morgen
15.05.2006 „Der Herr
im Ring“ – Kugelstoßer Ralf Bartels kommt nach Cottbus
28.04.2006 1000 Karten zum German Meeting für
sportlich aktive Schüler
20.04.2006 Björn
hofft, bis Cottbus wieder fit zu sein
11.04.2006
Startschuss für die heiße Phase
22.08.2005 WM-Bilanz aus Cottbuser
Sicht
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22.10.2006 Gütesiegel „German Meetings“
Jahrestagung bestätigt Präsidium
Die Vereinigung von derzeit 20
Meetingveranstaltern in Deutschland hat am letzten Wochenende Uli
Hobeck als Präsident der German Meetings wieder gewählt. Auch Ludwin
Klein (Rehlingen) und Peter Schramm (Eberstadt) wurden als
Vizepräsidenten für 2 Jahre bestätigt. Das Präsidium will in den
nächsten Wochen neue Qualitätsstandards definieren, um eine Art
Gütesiegel für eigene Mitglieder und Neuaufnahmen zu entwickeln. Die
Internationalen Leichtathletik-Wettkämpfe der GM-Mitglieder konnten
sich im internationalen Ranking in diesem Jahr wieder sehr gut
platzieren, obwohl bei den meisten deutschen Veranstaltern viel
kleinere Budgets zur Verfügung stehen. Neben dem DKB-ISTAF als das
beste deutsche Meeting (Platz 11) belegte Kassel laut
IAAF-Wertungskriterien mit 79.961 Punkten Platz 44 in der Welt. Auch
Cuxhaven (54.), Rehlingen (55.) und Leverkusen (56.), Cottbus (64.),
Dessau (68.) gehören zu den besten deutschen Meetings im
internationalen Vergleich.
Ein entscheidendes Kriterium für
die Mitgliedschaft in der Vereinigung German Meetings ist der
konsequente Kampf gegen Doping. Auch in Zukunft werden bei allen
GM-Veranstaltungen Dopingkontrollen durchgeführt, um das Ringen um
einen sauberen Sport zu unterstützen. Ein weiterer Schwerpunkt für
die Arbeit im kommenden Jahr ist die verstärkte gemeinsame
Vermarktung der Meetings. Für Sponsoren werden homogene Gruppen
zusammengestellt (z.B. Top 5 der Vollmeetings, Stabhochsprung- und
Wurfmeetings), die für Sponsoren lukrative Werbemöglichkeiten
bieten. Nach der erfolgreichen Premiere des DKB-Cups wird dieser bis
zur Weltmeisterschaft 2009 (Berlin) weiter geführt.
In der letzten Saison wurden bei
einzelnen Meetings Regelmodifizierungen getestet. Ziel ist es dabei,
in verschiedenen Disziplinen für das Publikum mehr Spannung und
Kurzweil zu bieten. Die Auswertung stellte Vor- und Nachteile
heraus. Diese Erfahrungen werden in der neuen Saison aufgegriffen
und individuell weiterentwickelt. Darüber hinaus soll die
Zusammenarbeit mit der Vereinigung der Straßenläufer (GRR) im
kommenden Jahr vertieft werden, um mit gebündelten Kräften noch mehr
Begeisterung für die Leichtathletik bei der Bevölkerung zu wecken.
Gemeinsam mit Siegfried Schonert
und Manfred Mamontow vom DLV stimmten die German Meetings die
Termine und Disziplinverteilung für 2007 ab. Hier wurde bei der
Vergabe von Qualifizierungsmöglichkeiten deutscher Athleten für die
im kommenden Jahr stattfindende Weltmeisterschaft in Osaka ein
klares Bekenntnis des Verbandes für die German Meetings gefordert.
GMs bietet den nationalen Athleten beste Bedingungen für den
Nachweis ihrer Leistungsfähigkeit und sie sehen sich als Partner für
den Verband, was aber auch von diesem öffentlich deutlich gemacht
werden sollte. |
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Uli Hobeck |
Ludwin Klein |
Peter Schramm |
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03.09.2006 Kirsten Bolm knackt den
50.000-Euro-Jackpot
Vize-Europameisterin Kirsten Bolm hat sich am 2. September den
erstmals ausgelobten Jackpot im Rahmen des DKB-Cups gesichert.
Nach Siegen in Dessau, Cottbus und Leverkusen hatte sich die
31-Jährige Mannheimerin beim Cup-Finale in Elstal auf der
Aschenbahn des historischen Olympischen Dorfes von 1936 über
100m Hürden durchgesetzt und damit die von der Deutschen
Kreditbank ausgeschüttete Gesamtprämie von 50 000 Euro
gesichert.
Dagegen
scheiterte der zweite Jackpotkandidat Stabhochspringer Tim
Lobinger in einem hochdramatischen Wettkampf. Der Kölner
Vize-Europameister musste sich mit 5,80 m dem
Studenten-Weltmeister Björn Otto (Dormagen) geschlagen geben,
der mit 5,85 m für sich eine neue Bestmarke erzielte.
Neben dem
Hürdensprint und Stabhochsprung waren noch Speerwerfen der Damen
sowie Kugelstoßen der Männer in der Serie enthalten. Bei den
genannten German Meetings hatten sich Bolm und Lobinger die
Chance auf den Gewinn des von der Deutschen Kreditbank (DKB)
erstmals veranstalteten Cups durch ihre jeweiligen Siege
erkämpft. Der DKB-Cup ist eine Initiative des Internationalen
Stadionsfestes Berlin (ISTAF), der German Meetings und der
Deutschen Kreditbank (DKB) zur Nachwuchs- und Eliteförderung in
der deutschen Leichtathletik.
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30.08.2006 Kirsten
Bolm und Tim Lobinger kämpfen um den DKB-Jackpot
Am
2. September entscheidet sich im Olympischen Dorf bei Berlin,
wer beim DKB-Cup den Jackpot erhält. Cottbus war Anfang Juni die
zweite Station in dieser neuen Leichtathletik-Serie. Zwei
Athleten, die auch beim Lausitzer Meeting erfolgreich waren,
haben gute Chancen, sich die Summe in Höhe von 50 000 € zu
teilen. Vor allem bei Hürdensprinterin Kirsten Bolm, die wenige
Wochen nach dem German Meeting bei den Europameisterschaften in
Göteborg Zweite wurde, sind die Aussichten für einen vierten
Sieg in der Serie recht wahrscheinlich. Stabhochspringer Tim
Lobinger muss da schon vollen Einsatz und Nerven zeigen. Er ist
zwar der erfolgreichste Deutsche in seiner Disziplin, aber Björn
Otto und Richard Spiegelburg sind immer für eine Überraschung
gut.
Neben den 4 DKB-Cup-Disziplinen (100 m Hü. und
Speer der Frauen; Kugel und Stabhochsprung der Männer), bei
denen namhaften Athleten gegeneinander antreten, wird im
Olympischen Dorf ein faszinierendes Ambiente für den deutschen
Spitzensport geboten. Christian Schenk, Meetingdirektor des
DKB-Finales, meint: „Wir freuen uns, die Besucher mit einem
vielseitigen Rahmenprogramm und mit Stars zum Anfassen begrüßen
zu können.“ Gäste sind u.a. Astrid Kumbernuss
(Kugelstoß-Olympiasiegerin 1996), Jürgen Schult
(Diskus-Olympiasieger 1988), André Niklaus (Hallenweltmeister
10-Kampf 2006) sowie zahlreiche Stars der Wintersportszene.
Darüber hinaus kann eine Zeitreise durch die Sportgeschichte
unternommen werden. Es gibt spannende und informative Führungen
durch die ehemaligen Sportstätten und Unterkünfte von 1936.
Die Eintrittskarten des Cottbuser German
Meetings gelten auch für das Finale des DKB-Cups in Berlin am
kommenden Samstag. Ein Tag darauf wird dann im Rahmen des 65.
Internationalen Stadionfest (DKB-ISTAF) der Jackpot noch einmal
offiziell übergeben. Weitere Infos zum DKB-Finale auch im
Internet unter
www.dkb-cup.de .

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19.07.2006 Cottbus als wichtige Station
für nationale Spitze
Die
Deutschen Leichtathletik-Meisterschaften am letzten Wochenende
(15./16.7.) in Ulm zeigten, dass für viele Meister und
Platzierte Wettkämpfe wie das Leichtathletik-Meeting
in Cottbus wichtige Stationen auf dem Weg zum Erfolg waren.
Zahlreiche deutsche Top-Athleten - ob Ronny Ostwald im
100-m-Lauf oder Lars Börgeling im Stabhochsprung - nutzten das
Cottbuser Leichtathletik-Meeting (2.6.), um sich für den
Saisonhöhepunkt fit zu machen. So auch die deutsche Meisterin
über 100m Hürden Kirsten Bolm aus Mannheim, die bereits im
Cottbuser Sportzentrum die Nase vorn hatte und hier mit 12,90
sek. siegte. Über 100 m zeigte Katja Wakan beim 17. German
Meeting mit 11,66 sek. eine super Zeit, die Mannheimerin wurde
deutsche Vizemeisterin. Die Lausitzer Leichtathletik-Fans
konnten auch Kamghe Gaba erleben, der sich jetzt den
Meistertitel über 400 m sicherte, wie auch Ralf Bartels im
Kugelstoßen. Der Neubrandenburger stieß die Kugel in Cottbus
sogar 40 cm weiter als in Ulm. In dieser Disziplin waren zum
Lausitzer Meeting alle nationalen Spitzenathleten am Start, so
der jetzige Silbermedaillengewinner Peter Sack (LAZ Leipzig) und
der Dritte Andy Dittmar aus Thüringen. Diese Athleten wurden
dieser Tage für die Europameisterschaften in Göteborg (Schweden)
nominiert, wo sie vom 7. bis zum 13. August um Medaillen
kämpfen.
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02.06.2006 Zum 17. German
Meeting in Cottbus lacht die Sonne Bei
strahlendem Sonnenschein gingen heute rund 150 Athleten in 14
Disziplinen zum 17. Internationalen Leichtathletik-Meeting in
Cottbus an den Start. Nach den letzten Regentagen kamen zum größten
Brandenburger Leichtathletik-Event fast 5000 Besucher. Bei einer
stimmungsvollen Wettkampfathmosphäre konnten die Leichtathletik-Fans
hautnah die Duelle zwischen nationalen und internationalen
Top-Athleten verfolgen. Das ganze Geschehen konnten die Besucher
erstmalig an einer Videowand verfolgen.
Im Rennen um den in diesem Jahr neu ausgelobten
DKB-CUP sind nach dem Meeting in Cottbus weiterhin Tim Lobinger,
Kirsten Bolm und Christina Obergföll.
Die neue vierteilige Meeting-Serie ist eine
Initiative von ISTAF, German Meeting e.V. und der Deutschen
Kreditbank (DKB) zur Förderung der deutschen Leichtathletik-Elite.
Nach dem Vorbild der Golden League wird der DKB-CUP in vier
ausgewählten Disziplinen anlässlich vier internationaler
Leichtathletik-Meetings - in diesem Jahr Dessau, Cottbus und
Leverkusen - ausgetragen. Das Finale findet am Vortag des ISTAF am
2. September als offizieller Wettkampf im historischen Olympischen
Dorf in Elstal bei Berlin statt. Die besten deutschen Athleten
erhalten bei viermaligem Disziplinen-Gewinn das ausgelobte Preisgeld
in Höhe von 50.000 € sowie die Wild Card für das ISTAF am nächsten
Tag. Der von nun an jährlich stattfindende DKB-CUP kann in den
ausgelobten Disziplinen sowie Meeting-Standorten variieren. 2006
heißen die DKB-CUP-Disziplinen 100m Hürden und Speerwurf der Frauen
sowie Kugelstoßen und Stabhochsprung der Männer. „Durch die
einmaligen Leistungen unserer Athleten hier in Cottbus gewinnt der
DKB-CUP an Spannung. Wenn die drei genannten Sportler auch in
Leverkusen und Berlin siegen, haben sie die Chance, den DKB-CUP
unter sich aufzuteilen.“, erklärt Ulrich Hobeck, Präsident der
German Meetings und Meetingdirektor Cottbus.
Hürdensprinterin Kirsten Bolm unterbot mit 12,90 s
über 100 m Hürden die DLV-Norm für die Europameisterschaften
(Göteborg). Joice Maduaka aus Großbritannien gewann die 100 m der
Frauen in sehr guten 11,46 s vor der US-Amerikanerin Alexis Joyce.
Beste Deutsche war hier Katja Wakan aus Halle in 11,66 s.
Speerwerferin Christina Obergföll, Europarekordlerin
und WM-Vize von 2005, gewann mit 60,59 m knapp vor der Tschechin
Barbora Spotakova mit 60,27 m.
Ralf Bartels stellte im Kugelstoßen mit 20,61 m einen
neuen Meetingrekord auf und überbot außerdem die EM-Norm. Auch der
Zweite Andy Dittmar überbot die alte Stadion-Bestmarke mit 20,09 m.
Lokalmatador Toni Mohr verpasste sein Ziel, die
EM-Norm zu laufen. Er ging das Rennen zu schnell an und kam
schließlich in 3:43,95 min als Achter ins Ziel.
Tim Lobinger sorgte mal wieder dafür, dass das
Cottbuser Publikum sich auch im nächsten Jahr wieder auf ihn freuen
wird. Er siegte im Stabhochsprung mit 5,70 m vor dem
Vize-Hallenweltmeister Alhaji Jeng aus Schweden (5,60 m).
Am Rande der Wettkämpfe waren
auch viele große Leichtathleten vergangener Jahre
zu sehen. Unter anderem Udo Beyer, Christian Schenk, Gunhild
Hoffmeister, Ulrike Bruns und Stephan Freigang waren ins Stadion
gekommen. Auch Kanutin Birgit Fischer, FC Energie-Präsident Michael
Stein und FCE-Profi Lars Jungnickel sahen sich die Wettkämpfe an.
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31.05.2006 Vizehallenweltmeister Alhaji Jeng in Cottbus
eingetroffen
Wenige Tage vor dem 17.
Internationalen Leichtathletik-Meeting in Cottbus (2. Juni)
treffen die ersten internationalen Athleten im Hotel Best
Western Branitz ein. Eine Trainingseinheit absolvierte
beispielsweise bereits der Schwede Alhaji Jeng im Sportzentrum.
Der 24jähre Stabhochspringer errang in diesem Jahr die
Silbermedaille bei der Hallenweltmeisterschaft in Moskau. Der
1,86-große Modellathlet und schwedische Rekordhalter ist direkt
von einem Wettkampf in den USA nach Cottbus gekommen, wo er sich
am Freitag mit den derzeit besten Deutschen messen wird. So
trifft er auf Tim Lobinger (Hallen-WM-Dritter 2006), der im
Januar bereits das Indoor-Springer-Meeting in der Cottbuser
Lausitz-Arena gewonnen hat. Der deutsche Rekordhalter im
Stabhochsprung vom ASV Köln ist schon super in die Saison
gestartet. Der 33jährige erfüllte bereits beim Wettkampf in
Rechberghausen die EM-Norm (5,70 m). Wie sein Management
informierte, teilte sich Tim Lobinger am ersten Maiwochenende
bei den „Modesto Relays“ in Kalifornien Platz 2 mit dem
Olympiasieger Timothy Mack (USA). Beide sprangen bei dem
US-Meeting 5,65 Meter im ersten Versuch. Überboten wurde sie nur
vom Olympia-Zweiten Toby Stevenson aus den USA mit einer
Siegeshöhe von 5,75 Meter. Das Meeting in Dessau (26. Mai)
gewann der Kölner gemeinsam mit Richard Spiegelburg bei
strömenden Regen. Mit besonderer Spannung wird nun das Meeting
in Cottbus erwartet, denn Stabhochsprung ist eine Disziplin des
DKB-Cups, der erstmalig in diesem Jahr ausgetragen wird und für
die besten deutschen Athleten einen Jackpot von 50 000 €
ausschüttet. Beim größten Brandenburger Leichtathletik-Meeting
kommen 14 Disziplinen zur Austragung. Erstmalig bringt eine
große Videoleinwand das Wettkampfgeschehen noch besser ins
Blickfeld des Publikums.
Fakten zum Meeting auch im
Internet
www.german-meeting.de
Termin: 2. Juni 2006, Beginn: 17 Uhr Sportzentrum Cottbus
Restsitzplatzkarten und Stehplatzkarten an der Abendkasse
Sitzplätze: 8-15 €; Stehplätze 5 € + 850-Jubiläumsrabatt 3
Stehplätze kaufen 2 bezahlen

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30.05.2006 Was macht
eigentlich.....Udo Beyer?
In den 70er und 80er Jahren war er die Lichtgestalt
am Kugelstoßerhimmel schlechthin. Gemeinsam mit seinem langjährigen
DDR-Mitstreiter Ulf Timmermann dominierte Udo Beyer, knapp zwei
Meter groß, die Konkurrenz der Weltspitze in seiner Disziplin. Sei
dem Abschied vom Leistungssport 1992 ist der Olympiasieger von
Montreal (1976) Inhaber eines Reisebüros in Potsdam.
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Zur Person |
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Udo Beyer |
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Geboren: |
09. August 1955 in
Stalinstadt, heute Eisenhüttenstadt |
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Größe: |
1,94 m |
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Vereine: |
ASK Vorwärts Frankfurt/Oder,
ASK Vorwärts Potsdam |
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Erfolge: |
1976: Olympiagold, 1980:
Olympiabronze, 1988: Platz 4 bei Olympia |
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3 x Weltrekord - Bestweite:
22,64 m |
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Beyer war außerdem mehrfacher
Europameister und Weltcupsieger, zweimal Hallenweltmeister,
elfmal DDR-Meister... |
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Beruf: |
Reiseverkehrkaufmann |
Udo Beyer ist mit seinem Leben
rundum zufrieden. Tagsüber wälzt er Reisekataloge, telefoniert viel
und arbeitet am Computer, um seinen Kunden die große, weite Welt zu
verkaufen. Die freien Stunden und den Urlaub widmet er dagegen
seiner neuen Leidenschaft --- dem Radfahren. Gemeinsam mit seiner
Frau Rosi hat er seit vorigem Jahr rund 5000 Kilometer im Sattel
verbracht und so erst richtig Brandenburg entdeckt. „Das ist aber
kein gemütliches radeln, sondern sportives Fahren mit Tempo 30“, so
Beyer.
Die Freude am Radsport hat
übrigens sein Cottbuser Freund, Lutz Heßlich (zweimaliger
Olympiasieger und ehemaliger Weltmeister im Radrennen) in ihm
entfacht. Doch natürlich beobachtet Beyer auch weiterhin die
Kugelstoßer-Szene. „Ralf Bartels (SC Neubrandenburg) traue ich eine
ganze Menge zu. Ich glaube, er wird dieses Jahr seinen Rekord
brechen und über 21,50 Meter stoßen, vielleicht ja schon beim
Leichtathletik-Meeting in Cottbus. Das will ich natürlich hautnah
erleben und werde daher wieder gern zu dem Wettkampf in die Lausitz
kommen“, freut sich Beyer. „Auch Peter Sack (LAZ Leipzig) hat eine
sehr gute Drehstoßtechnik und darf nicht vergessen werden. Er muss
aber im Wettkampf psychologisch stärker werden, um ganz vorne zu
landen“, so Beyer weiter.
Auf die Frage, ob man Erfolg
steuern kann, antwortet er: „Egal, was man auch immer tut. Man muss
es mit dem Herzen machen, mit Disziplin und darf sich nicht mit
Mittelmäßigkeit zufrieden geben --- dann kommt der Erfolg von ganz
allein“. Der Ausnahmeathlet Udo Beyer weiß wovon er spricht. In
seinen 20 Jahren Hochleistungssport ist er nur einmal zu spät zum
Training gekommen. „Doch das ist Vergangenheit“, bilanziert der
50-jährige ganz ohne Wehmut. „Für mich war immer nur der Augenblick
wichtig und das, was noch alles kommt. Udo Beyer freut sich jetzt
auf eine ganz neue Erfahrung. Mitte Juni bringt seine Tochter Katja
ein Kind auf die Welt. „Dann bin ich Opa und freue mich auf die
vielen, schönen Erlebnisse mit meiner Enkelin“. Alles Gute und
herzlichen Glückwunsch!!!
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28.05.2006 Tim Lobinger springt sich für Cottbus warm
Der deutsche Rekordhalter im
Stabhochsprung (über 6 Meter) Tim Lobinger (ASV Köln) hat vor
seinem Auftritt beim Leichtathletik-Meeting in Cottbus (2.6.)
ein straffes Programm absolviert. Der 33-jährige war beim
internationalen Meeting in Dessau (26. Mai) am Start und ist
auch im polnischen Bydgoszcz (01. Juni) dabei. Unmittelbar nach
seinem Wettkampf in Cottbus wird der in Rheinbach geborener
Profi am 3. Juni im spanischen Saragossa und am 5. Juni in Prag
starten. Wie sein Management informiert, hat sich Tim Lobinger
bereits am ersten Maiwochenende bei den „Modesto Relays“ in
Kalifornien Platz 2 mit dem Olympiasieger Timothy Mack (USA)
geteilt. Beide sprangen bei dem US-Meeting 5,65 Meter im ersten
Versuch. Überboten wurde sie nur vom Olympia-Zweiten Toby
Stevenson aus den USA mit einer Siegeshöhe von 5,75 Meter.

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27.05.2006
Splitter über Athleten, die
nach Cottbus kommen
Der WM-Dritte im Kugelstoßen, Ralf Bartels, musste erstmals seit
langem beim EAA-Meeting der Leichtathleten in Dessau (26. Mai) eine
Niederlage gegen einen deutschen Konkurrenten hinnehmen. Der
Neubrandenburger belegte mit 20,15 m Rang zwei hinter dem
Wolfsburger Detlef Bock, der in 20,26 m das EM-Ticket löste. Damit
wird es jetzt doppelt spannend beim Meeting in Cottbus, denn wenn
Ralf Bartels im Kampf um den Jackpot des DKB-Cups (50.000 €) ein
Wörtchen mitreden will, muss er in Cottbus gewinnen.
Die Stabhochsprung-Konkurrenz litt vor 5300 Zuschauern unter
dem schlechten Wetter. Tim Lobinger (Köln) und Richard Spiegelburg
(Leverkusen) teilten sich Platz eins mit übersprungenen 5,40 m.
"Bei so einem Wetter lässt man es besser", meinte Lobinger und
sagte daraufhin seinen Start beim Meeting im niederländischen
Hengelo am Sonntag ab.
Schon gewusst, ...
...dass der Hauptsponsor des 17. Leichtathletik-Meetings in Cottbus,
Vattenfall Europe Mining & Generation, auch den Olympiastützpunkt
Cottbus/ Frankfurt (Oder) unterstützt. Wie das schwedische
Energieunternehmen jetzt mitteilte, wurden bislang 41 Sportler
gefördert. Aktuell befinden sich 17 Athleten in einer Ausbildung bei
Vattenfall Europe Mining & Generation. Die jungen Frauen und Männer
absolvieren Lehrausbildungen zu Industriekaufleuten und
Industriemechanikern. Parallel trainieren sie in den Sportarten
Leichtathletik, Boxen, Radfahren und Fußball. Einer von ihnen ist
110 Meter Hürdenläufer Sebastian Siebert (LC Cottbus), der auch beim
Meeting am Pfingstfreitag an den Start gehen möchte. Die Kooperation
zwischen Vattenfall und dem Olympiastützpunkt besteht seit 2003.
... dass beim 17. German Meeting der Leichtathleten (02. Juni ab 17
Uhr) im Cottbuser Sportzentrum Athletinnen und Athleten aus 32
Nationen ihre Startzusage gegeben haben, darunter Aktive aus
Malaysia, Jamaika, Canada, Katar, Brasilien, Nigeria, Südafrika und
Schweden. Erstmals seit 10 Jahren gibt es wieder das Kugelstoßen der
Männer. Mit dabei die deutsche Nummer 1, Ralf Bartels
(Neubrandenburg).
...dass das Best Western Hotel in Cottbus-Branitz bereits zum 14.
Mal Quartier für die teilnehmenden Athleten ist. Gut die Hälfte der
insgesamt 189 Zimmer sind von Meetingdirektor Ulrich Hobeck gebucht.
Das Hotel steht bei den Sportlern hoch im Kurs. Grund: Die
unmittelbare Nähe zum Branitzer Park, der optimale
Trainingsmöglichkeiten bietet.
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27.05.2006 Christina Obergföll erstmalig in Cottbus am Start
Beim Internationalen
Leichtathletik-Meeting im Cottbuser Sportzentrum steht am
kommenden Freitag (2.6.06) auch erstmalig die
Speerwurf-Europarekordhalterin (70,03 m) Christina Obergföll auf
der Startliste. „Ich hoffe, ich komme zu einem schönen Sportfest
- für die Athleten und die Zuschauer gleichermaßen“, bringt es
die 24-jährige auf den Punkt. „Ich will mich nicht unter Druck
setzen, sondern realistisch bleiben. Was ich möchte, sind
stabile Weiten und wenn ich in Cottbus an meine 62,52 Meter von
Halle anknüpfen kann, bin ich voll zufrieden. Die Saison ist ja
schließlich noch lang“, so Obergföll. Bei den diesjährigen
Europameisterschaften der Leichtathletik in Göteborg (Schweden)
strebt sie eine Medaille an. „Ob es für Gold reicht, das bleibt
abzuwarten. Dazu ist die Konkurrenz viel zu stark. Steffi Nerius
(Olympia-Zweite vom TSV Bayer 04 Leverkusen) beispielsweise wird
nach ihrer Unterarmverletzung auch wieder ein Wörtchen mitreden
wollen“, so Christina Obergföll (LG Offenburg), die bei den
Werfertagen in Halle /Saale (20./21. Mai) bereits die geforderte
EM-Norm um eineinhalb Meter überbot und deutlich mit 62,52 m
siegte.
Auch beim EAA-Meeting in
Dessau (26. Mai) unterstrich Christina Obergföll ihr derzeitiges
Formhoch. Die Offenburgerin gewann die Konkurrenz bei strömendem
Regen mit 61,84 m souverän vor der Polin Urszula Jasinska
(56,58) und blieb bei ihren Versuchen kein einziges Mal unter
der 60-m-Marke. „Ich bin sehr zufrieden, vor allem mit meiner
Serie", sagte Obergföll. Nach dem Grand Prix im niederländischen
Hengelo (28. Mai) wird die Silbermedaillengewinnerin der
Leichtathletik-WM von Helsinki (2005) nun zum ersten Mal am
Meeting in Cottbus teilnehmen und hier auf der zweiten Station
des DKB-CUPs um den Jackpot in Höhe von 50 000 € kämpfen (geht
an deutsche Athleten in vier Disziplinen, die in vier Meetings
beste Deutsche werden).
Nebenher studiert sie
Englisch und Sport an der Uni in Freiburg. „Das läuft allerdings
momentan alles auf Schmalspur, höchstens 12 Stunden pro Woche
drücke ich die Schulbank. Da ich viel unterwegs bin, habe ich
leider viele Fehlstunden, renne stets den Prüfungsterminen
hinterher und muss ständig Schulstoff nacharbeiten. An einen
Abschluss ist derzeit überhaupt nicht zu denken, vor 2010 wird
das nichts“, reflektiert Christina Obergföll.
Für die gebürtige
Schwarzwälderin dreht sich derzeit alles um den Sport. „Mir geht
es gut, ich bin gesund, privat läuft alles nach Plan. Was will
man mehr? Vielleicht mal Urlaub machen mit viel Sonne und
Ruhe........und den Weltrekord holen. (lacht) Aber sicher noch
nicht in Cottbus“ (lacht weiter).......

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22.05.2006 Giganten der Leichtathletik im Cottbuser Stadion
Nach 10 Jahren wieder
Kugelstoßen der Männer beim 17. German Meeting

Zum diesjährigen Internationalen Leichtathletik-Meeting stehen
am 2. Juni wieder einmal die stärksten Männer der Nation im Ring
des Cottbuser Sportzentrums. Der Stadionrekord im Kugelstoßen
steht bei 19,75 m, ist schon 10 Jahre alt und soll in diesem
Jahr geknackt werden. Wie realistisch es ist, zeigen die
Ergebnisse vom letzten Wochenende. Die deutschen Kugelstoßer
sind dicht beisammen, das hat sich bei den Werfertagen in
Halle/Saale gezeigt. Im Dauerregen und vor 3000 Zuschauern
siegte der Dritte des WM des letzten Jahres Ralf Bartels
(Neubrandenburg) mit 20,20 m. Auf die Plätze folgten der Finne
Robert Häggblom mit 20,13 m und Detlef Bock (Wolfsburg) mit
20,11 m. Auf Platz 4 kam Peter Sack (Leipzig). Am Pfingstfreitag
wird es in Cottbus ein erneutes Aufeinandertreffen der drei
besten deutschen Kugelstoßer geben.
Darauf freut sich bereits ein besonderer Meetinggast, der
ehemalige Kugelstoßolympiasieger von Montreal Udo Beyer. Die
Ikone des DDR-Leistungssports (u.a. 3 Weltrekorde, mehrfacher
Europameister) leitet heute ein Reisebüro in Potsdam und feiert
im August seinen 50. Geburtstag.
Das Kugelstoßen der Männer ist auch eine Disziplin des in diesem
Jahr erstmalig ausgetragenen DKB-Cups, bei dem der beste
Deutsche 50 000 € gewinnen kann. Dazu muss er bei vier Meetings
(Dessau, Cottbus, Leverkusen, Berlin) in seiner Disziplin alle
deutschen Konkurrenten bezwingen. Bereits in Cottbus kann sich
also die Spreu vom Weizen trennen. Neben Kugelstoßen kämpfen die
Stabhochspringer, die 100-m-Hürden-Sprinterinnen und die
Speerwerferinnen um den begehrten Jackpot der DKB-Bank. Die
Lausitzer Leichtathletik-Fans dürfen sich also beim 17. German
Meeting in Cottbus auf brisante Duelle freuen.
Weitere Infos auch im Internet unter
www.german-meeting.de .

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17.05.2006 Gesucht: Die
Leichtathletik-Elite von morgen
ISTAF, German Meetings e.V. und Deutsche Kreditbank loben DKB-CUP
mit Wild Card für ISTAF aus
Berlin, 17. Mai 2006: Auf der Suche nach der
Leichtathletik-Elite von morgen haben ISTAF, German Meetings e.V.
und die Deutsche Kreditbank (DKB) den DKB-CUP ins Leben gerufen.
Dieser CUP bietet allen deutschen Leichtathleten einen zusätzlichen
Anreiz für die Teilnahme an den German Meetings. Der bzw. die Sieger
des in diesem Jahr erstmals ausgelobten DKB-CUP erhalten neben einem
Preisgeld i.H.v. 50.000 € eine Wild Card für das ISTAF und somit die
einmalige Chance auf die Teilnahme an dem Finale der IAAF Golden
League in Berlin.
„Ausgetragen wird der DKB-CUP in vier ausgewählten
Disziplinen anlässlich vier internationaler Leichtathletik-Meetings
- in diesem Jahr in Dessau, Leverkusen und Cottbus. Das Finale
findet am Vortag der ISTAF als offizieller Wettkampf im historischen
Olympischen Dorf Elstal bei Berlin statt. Die besten deutschen
Athleten erhalten bei viermaligem Disziplinen-Gewinn das ausgelobte
Preisgeld sowie die Wild Card für das ISTAF am nächsten Tag“,
erklärt Ulrich Hobeck, Präsident German Meetings e.V. und
Meeting-Direktor Cottbus, den Ablauf. Der von nun an jährlich
stattfindende DKB-CUP kann in den ausgelobten Disziplinen sowie
Meeting-Standorten variieren. In diesem Jahr finden die
Herrenwettbewerbe im Stabhochsprung und Kugelstoßen, die
Damenwettbewerbe im Speerwurf sowie über die 100 m Hürden statt.
„Gerade in der Leichtathletik fehlt uns die Elite von
morgen, denn ausbleibende Erfolge bei Weltmeisterschaften und
Olympischen Spielen führen bei Vereinen und Veranstaltern zu
Problemen in der Nachwuchsgewinnung und -entwicklung“, meint André
Niklaus, Hallenweltmeister im Siebenkampf. „Diesen Nachwuchssorgen
möchten wir mit dem DKB-CUP etwas entgegensetzen“, sagt dazu Bettina
Stark, Bereichsleiterin Unternehmensentwicklung der DKB. „Wir tragen
mit dieser Initiative zur Eliteförderung in der deutschen
Leichtathletik bei. Ohne herausragende Erfolge und Persönlichkeiten
im Spitzensport hat der Breitensport in den Vereinen keine Chance.“
Die Eliten des Sports werden von den Veranstaltern des DKB-CUP auch
deshalb als so wichtig angesehen, weil sie als Vorbilder Werte wie
Leistungsbereitschaft, Teamgeist, Fairplay und Toleranz verkörpern
und Wege der Integration und persönlichen Entwicklung von Menschen
unterschiedlicher sozialer und kultureller Herkunft aufzeigen. Sie
sind damit ein Teil der deutschen Wirtschaftskraft.
Der DKB-CUP richtet seinen Blick konkret auf die
Weltmeisterschaft 2009 in Berlin, bei der den Initiatoren nach
deutsche Hoffnungsträger nicht fehlen sollen. Gerhard Janetzky,
Meeting Direktor ISTAF, appelliert daher an den Nachwuchs: „Wir
rufen jeden auf sich über den DKB-CUP für das ISTAF zu
qualifizieren. Das ISTAF ist eine Vorschau auf die Leichtathletik-WM
2009.“
Komplette Pressemitteilung als PDF-Datei
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15.05.2006 „Der Herr im
Ring“ – Kugelstoßer Ralf Bartels kommt nach Cottbus
Im
17. Jahr seines Bestehens beschenkt sich das Leichtathletik-Meeting
in Cottbus mit dem Start der deutschen Nummer 1 im Kugelstoßen Ralf
Bartels. Der 28-jährige vom SC Neubrandenburg will sich bei seinem
Premierenauftritt am Pfingstfreitag (02. Juni) dem Cottbuser
Publikum mit einer Top-Leistung vorstellen und sich so vorzeitig
seine Fahrkarte für die EM Anfang August in Göteborg (Schweden)
sichern. Der WM-Dritte von Helsinki bereitet sich derzeit im
Trainingscamp (08. bis 19. Mai) in Kienbaum bei Berlin auf die
Saison vor. Jörg Schmidt sprach mit ihm.
Herr Bartels, wie läuft
das Training im Sport-Bundesleistungszentrum in Kienbaum, fühlen Sie
sich fit?
Momentan bin ich etwas erkältet.
Habe mir einen Schnupfen und Husten eingefangen, aber das hindert
mich nicht daran, mein straffes Trainingsprogramm fortzusetzen.
Wie sieht das aus?
Nun, ich trainiere mit meinem
Coach Gerald Bergmann zwei Einheiten pro Tag. Das sind so 5 bis 6
Stunden, verteilt auf Vor- und Nachmittag. Zum Programm gehören
Kraft, Technik und Schnelligkeit. Also alles ganz normal. Ich bin
aber nicht allein in Kienbaum. Mit mir sind auch meine
Neubrandenburger Vereinsmitglieder Denise Hinrichs und Marko
Hübenbecker, die mit mir gemeinsam schwitzen.
Verraten Sie mir ihre
Trainingsweiten?
Nein, das müssen Sie verstehen,
dass ich das für mich behalte!
Was machen Sie in Ihrer
Freizeit?
Da erhole ich mich vom Training.
Ich gehe in die Sauna, in den Whirlpool, zur Physiotherapie. Da kann
ich die Seele baumeln lassen für den nächsten Tag. Regeneration ist
sehr wichtig!
Wie ist Ihr aktuelles
Körpergewicht?
Das ist streng geheim. Nein,
Spaß beiseite. Momentan bringe ich so um die 131 Kilogramm auf die
Waage.
Ihr letzter Wettkampf war
Anfang März bei der Hallen-WM in Moskau. (Bartels ist dort mit
erzielten 19,46 Metern in der Qualifikation frühzeitig
ausgeschieden.) Wann haben Sie Ihren nächsten sportlichen Vergleich?
Das ist bei den 32. Erdgas
Werfertagen in Halle/ Saale mit internationaler Beteiligung am 20.
und 21. Mai 2006. Danach kommt am 26. Mai noch das Meeting in Dessau
und dann geht’s ja auch schon nach Cottbus. Ich freue mich sehr.
Sie sind bekannt dafür,
dass Sie Ihre Ziele stets höher als zu niedrig ansetzen. Ihre
persönliche Bestleistung liegt bei 21,36 Meter (in der Halle 21,43
Meter). Was nehmen Sie sich für das 17. Leichtathletik-Meeting in
Cottbus am Pfingstfreitag vor?
Also, nach den momentanen
Trainingsergebnissen und Belastungsgrenzen hier in Kienbaum, blicke
ich optimistisch in die Zukunft. Wenn alles gut läuft ist es
durchaus möglich, wenn ich irgendwie an die 22 Metermarke heran
stoße. Alles andere wäre utopisch. Doch das werden die
bevorstehenden Wettkämpfe zeigen. Nach meinen Erfahrungen bin ich
jedoch immer mit Startproblemen in die neue Saison eingestiegen. Das
ist aber normal bei mir. Man trainiert tagtäglich, Woche für Woche
und hat immer unzählige Versuche. Damit ist dann beim Wettkampf
abrupt Schluss und du musst dann mit 6 Versuchen klar kommen.
Spätestens dann muss alles auf den Punkt stimmen. Um diese
Wettkampfsicherheit zu bekommen, müssen bereits im Training 95
Prozent aller Stöße gültig sein und stimmen. Mein Motto ist immer
„Trainingsweltmeister gibt es viele, aber eine Topform für den
Wettkampf erhältst Du eben nur durch kontinuierliche
Trainingsleistungen“.
Wen haben Sie gegenwärtig
als stärksten Gegner aus der Heimat auf der Rechnung?
Da gibt es eine ganze Reihe
guter Leute. Mit Peter Sack (LAZ Leipzig) und Detlef Bock (VfL
Wolfsburg) zum Beispiel muss man immer rechnen. Auch Andy Dittmar
(LG Ohra-Hörselgras) gehört dazu.
Und international?
Das wird jetzt aber lang. Ganz
klar die US-Amerikaner Reese Hoffa (21,61m), Christian Cantwell
(21,10m), Weltmeister Adam Nelson, John Godina. Nicht zu vergessen
der Südafrikaner Janus Roberts(20,61m), der Spanier Manuel Martinez
und der Vizeweltmeister Rutger Smith aus den Niederlanden. Die
stoßen alle an die 21 Metermarke und weiter. Lange Zeit nichts
gehört habe ich vom Australier Justin Anlezark (20,79m).
Apropos. Haben Sie schon
einmal darüber nachgedacht, was Sie nach dem Ende Ihrer
Sportkarriere machen wollen?
Nein, überhaupt nicht. Solange
ich diesen Spaß am Sport verspüre, solange mache ich weiter. Derzeit
bin ich ja Soldat bei der Bundeswehr (Sportfördergruppe). Mein Traum
wäre es schon, wenn ich Berufssoldat werden könnte.
Was wünschen Sie sich für
dieses Jahr?
Natürlich Gesundheit und keine
Verletzungen. Ja, und ich möchte natürlich im Sommer zur EM nach
Göteborg (Schweden) fahren. Dazu ist aber wichtig, dass ich die
EM-Norm von 20,30 Meter schaffe. Vielleicht klappt es schon beim
Meeting in Cottbus, denn es ist ja vom DLV als Normwettkampf
eingestuft und dann könnte ich dort bereits alles klar machen.
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28.04.2006 1000 Karten zum German Meeting
für sportlich aktive Schüler
Internationales Lausitzer Leichtathletik-Meeting 2.
Juni 2006
Zum 17. Internationalen Leichtathletik-Meeting
(German Meeting) soll in diesem Jahr auch die sportliche Jugend der
Region besonders unterstützt werden. Der neue Hauptsponsor des
Meetings Vattenfall Europe begrüßt die Initiative von Uli Hobeck,
traditionell im Rahmen des größten Brandenburger
Leichtathletik-Events auch dem sportlichen Nachwuchs eine Chance zur
Präsentation zu geben. Neben dem geplanten Internationalen
Städtevergleichskampf zwischen den Schülern aus Zielona Gora -
Jablonec und des LC Cottbus sponsert das Energieunternehmen
Vattenfall 1000 Meeting-Eintrittskarten als Anerkennung für die
sportlichsten Schüler der Region. Am Pfingstfreitag (2. Juni) werden
deutsche und internationale Top-Athleten im Cottbuser Sportzentrum
erwartet, wo sie um die Normerfüllung für die Europameisterschaften
(Göteborg 7.-13.8.06) und um Bestleistungen kämpfen. Das
Live-Erlebnis zieht alljährlich Tausende Sportfreunde an, die
deutsche Athleten wie Tim Lobinger, Björn Otto (Stabhochsprung),
Ralf Bartels (Kugelstoßen), Steffi Nerius (Speer) beim Wettkampf mit
internationalen Sportlern erleben wollen. Weitere Infos auch im
Internet unter
www.german-meeting.de.
Weitere Infos OrgBüro Internationalen Lausitzer
Leichtathletik-Meeting unter Tel. 0355 43 027 44 Fax 0355 43 027 45,
Mail:
office.cottbus@german-meeting.de
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20.04.2006 Björn hofft in Cottbus dabei zu sein
Während sich die meisten deutschen Stabhochspringer
in Südafrika für die Freiluftsaison in Form bringen, sitzt Björn
Otto vor allem über den Büchern. Er absolviert zwar pro Woche 8
Trainingseinheiten, aber kann nicht mit dem Stab trainieren. Grund
ist eine Handverletzung, die sich der Studentenweltmeister von 2005
beim Winterurlaub zugezogen hat. Es passierte aber nicht, wie man
vermuten könnte, beim Skilaufen. Als Björn die Schier vom Autodach
nehmen wollte, rutschte der Dormagener auf einer vereisten Fläche
aus und fiel so unglücklich auf die rechte Hand, dass er sich das
Kahnbein brach und operiert werden musste. In regelmäßigen Abständen
wird jetzt per Röntgenaufnahmen kontrolliert, wie die Heilung
verläuft.
„Noch ist Zeit,“, meint Björn optimistisch,
„vielleicht kann ich doch noch in diesem Jahr wieder einsteigen,
aber ob es zum Cottbuser Meeting am 2. Juni schon klappt, weiß ich
noch nicht so genau.“ Meetingdirektor Uli Hobeck hofft natürlich auf
eine Teilnahme, immerhin hat die Brandenburger
Leichtathletik-Fangemeinschaft Björn Otto u.a. zweimal als Sieger
des Cottbuser Springer-Meetings bejubelt, bei dem er im Januar
dieses Jahres mit einer Höhe von 5,70 m Dritter wurde. Der
sympathische Stabartist will am Pfingstfreitag im Sportzentrum
Cottbus auf jeden Fall dabei sein, zur Not auch als Zuschauer.
Da seine Freundin Hürdensprinterin Nadine Hentschke
in den letzten Wochen auch nicht im Lande war (Trainingslager in
Afrika), konnte Björn zumindest die Zeit intensiv nutzen, um sich
verstärkt seinem Diplomabschluss (Biologie) zu widmen.
Weitere Infos zum Cottbuser German Meeting auch im
Internet unter
www.german-meeting.de .
Foto:
Björn Otto beim Springer-Meeting in Cottbus (St. Beyer)
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11.04.2006 Startschuss für die heiße Phase
OrgStab
für das 17. Leichtathletik-Meeting in Cottbus steht
Wenn am
Pfingstfreitag (2. Juni) die Cabrios mit den Top-Athleten ins Stadion
rollen, ist die wichtigste Arbeit des Organisationsstabes getan. Rund 20
ehrenamtliche Helfer hat Meetingdirektor Uli Hobeck wieder um sich
versammelt, um das größte Leichtathletik-Event in Brandenburg zu
organisieren. Zum 17. Mal kommen internationale und nationale
Top-Athleten in die Lausitz, um hier in 14 Wettbewerben Bestleistungen
zu zeigen. Im Jahr der Europameisterschaften (7.-13. August in Göteborg)
wollen natürlich die Deutschen nach einigen Durststrecken wieder in
Medaillenränge vorstoßen.
Beim
Cottbuser Meeting stehen 14 Disziplinen auf dem Programm, darunter seit
langer Zeit wieder Kugelstoßen. Nach dem Motto: Starke Männer braucht
das Land - werden sich mit hoher Wahrscheinlichkeit WM-Teilnehmer Ralf
Bartels und Detlef Bock ein heißes Duell liefern. Auch im Speerwurf der
Frauen könnten die beiden besten deutschen Werferinnen Steffi Nerius und
Christine Obergföll erstmalig auf Cottbuser Rasen ihren Beitrag zu einem
packenden Wettkampf geben. Der Meetingrekord von 66,38 m - aufgestellt
von Trine Hattestad - soll hier nach 11 Jahren endlich verbessert
werden. Für beide deutsche Werferinnen eine machbare Sache, warf doch
die Vizeweltmeisterin des letzten Jahres Obergföll bereits über 70 Meter
und die Bestmarke der Leverkusenerin Steffi Nerius liegt bei 66,52 m.
Neben den
technischen Disziplinen (Kugel, Stabhochsprung bei den Männern und
Hoch-, Weitsprung, Speer bei den Frauen) sorgen die Laufentscheidungen
erfahrungsgemäß wieder für emotionsgeladene Stimmung unter den Lausitzer
Leichtathletik-Fans. Mit großer Spannung wird dabei der 1500-m-Lauf bei
den Herren erwartet. Toni Mohr (LC Cottbus) hat sich hierbei das Ziel
gestellt, seinen Erfolg aus dem Jahr 2004 zu wiederholen, als er die
Konkurrenz in einem packenden Endspurt hinter sich ließ. Der Cottbuser
kehrt dieser Tage aus einem Trainingslager aus Kenia zurück, wo er sich
mit den starken afrikanischen Läufern und in Höhenlagen für die neue
Saison in Form bringt.
Weitere
Infos zum Meeting auch im Internet unter
www.german-meeting.de oder im OrgBüro
(
0355 43 027 44 / Mail:
office.cottbus@german-meeting.de .
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22.08.2005
WM-Bilanz aus Cottbuser Sicht
Zahlreiche Topathleten der WM waren bereits beim German Meeting
In den Statistiken der kürzlich zu Ende
gegangenen Weltmeisterschaft von Helsinki hat der Cottbuser Meetingdirektor Uli
Hobeck viele bekannte Namen gefunden. Zum Leichtathletik-Event in der Lausitz
startete in diesem Jahr beispielsweise fast 30 WM-Teilnehmer, so auch die frisch
gebackene Weltmeisterin im Diskuswurf der Frauen, Franka Dietzsch. Sie hatte
bereits hier unter ähnlichen Bedingungen wie in Norwegen (niedrige Temperaturen,
Regen) 63,14 m weit geworfen. Viele deutsche Athleten nutzen die Meetings im
eigenen Land, um sich auf die Wettkampfhöhepunkte optimal vorzubereiten und sich
mit der internationalen Konkurrenz zu messen. Das Cottbuser Meeting war also für
nationale und internationale Athleten eine wichtige Station auf dem Weg nach
Helsinki.
Zu den WM-Finalisten, die in Cottbus zum 16.
Leichtathletik-Meeting am Start waren, gehörte auch der Sieger Mark Frank aus
Rostock, der in Helsinki mit 77,56 m im Speerwerfen Achter wurde.
Ins WM-Halbfinale über 110 m Hürden kam z.B.
der 24jährige Thomas Blaschek vom LAZ Leipzig. In Helsinki fightete er u.a. mit
dem Belgier Marcel van der Westen, der auch zum Cottbuser Meeting am Start war.
In Cottbus hatte der Deutsche Meister wie zur WM die Nase vorn. Interessant ist
auch, dass der diesjährige Weltmeister über 110 m Hürden Ladji Doucouré aus
Frankreich beim Cottbuser Meeting vor 2 Jahren Zweiter wurde. Dies zeigt, dass
die Lausitzer Leichtathletik-Freak Stars von morgen live erleben können.
Den Weltmeister im Stabhochsprung, Rens Blom
aus Holland, sahen die hiesigen Meeting-Fans bereits ebenfalls, wie auch den
Belgier Kevin Rans, die Deutschen Tim Lobinger und Danny Ecker - die alle drei
2005 in Cottbus in Aktion zu sehen waren.
Um die Statistik zu vervollkommnen, ist noch
zu erwähnen, dass insgesamt 115 Athleten, die sich zur 10. WM in Helsinki
qualifizierten, in den letzten Jahren auch auf den Starterlisten beim
Internationalen Leichtathletik-Meeting in Cottbus zu finden waren. Das zeigt,
dass in der Lausitz ein beachtliches Teilnehmerfeld aufgestellt wird, auch wenn
die ganz großen Namen fehlten. „Dies hat in erster Linie finanzielle Gründe“, so
Uli Hobeck, der u.a. mit über 100 Sponsoren aus der regionalen Wirtschaft
zusammen arbeitet, „auch wenn wir uns in Cottbus nur auf 14 Disziplinen
konzentrieren, damit der Wettkampf insgesamt nicht zu lang wird, ist es schon
erstaunlich, wie viele WM-Teilnehmer auch bei uns schon zu erleben waren.“
Statistik
WM-Teilnehmer 2005,
die bereits beim Cottbuser German Meeting an den Start gingen:
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2005
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Vorjahre insges. |
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Frauen: |
18 |
56 |
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Männer: |
11 |
59 |
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